Veranstaltungen in 2015

25.01. Begleitung eines Taufgottesdienstes

05.02. Mitgliederversammlung

19.03. Singen in der Seniorenresidenz St. Franziskus

13.05. Mannschaftspokalschiessen

06.06. Fahrradtour

05.07. Sommerkonzert ´Operette meets Musical´

09.10.-11.10. Chorwochende in Seevetal

29.11. Adventskonzert

02.12. Singen bei der DRK-Seniorenweihnachtsfeier in Elmenhorst

05.12. Singen bei der Weihnachtsfeier des Bridge-Clubs

10.12. Weihnachtsfeier der Liedertafel

24.12. Christvesper mit Pastor Schöer


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Begleitung eines Taufgottesdienstes

Passender hätte das Wetter kaum sein können. Ganz Schwarzenbek präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein in einem dünnen schneeweißen Taufkleid, als sich 18 Sängerinnen und Sänger des ´Gemischten Chores der Schwarzenbeker Liedertafel´ auf den Weg in die St. Franziskus-Kirche machten, um an diesem Sonntag den Taufgottesdienst musikalisch zu begleiten. Die Anregung dazu gab Chorschwester Lena, deren Enkelkind Lisa im Beisein der Eltern Andrea Frisch und Andreas Nell, der Paten Petra und Heiko Hasse sowie den nächsten Verwandten von Pastor Andreas Schöer getauft werden sollte.

Eröffnet wurde der Gottesdienst von Kantor Markus Götze mit einem Orgelspiel und dem solistisch gesungenen ´Der Morgenstern ist aufgedrungen´. Nach der Ansprache durch Herrn Schöer sangen alle Anwesenden das Stück ´Danke´ und die Liedertafel anschließend ´Meine Hoffnung und meine Freude´. In der zweiten Gottesdiensthälfte folgten eine speziell für Taufen umgetexte und von Allen gesungene Version von ´Der Mond ist aufgegangen´ sowie der Liedertafel-Kanon ´Dona nobis parcem´. Nach dem Gottesdienst besuchten Lena und Lisa den Chor auf der Empore und bedankten sich herzlich für das Engagement.

Taufe Lisa Nell

Mitgliederversammlung am 5. Februar

Knapp 40 aktive und passive Mitglieder nahmen in diesem Jahr die Einladung des Vorstandes an und fanden sich pünktlich um 20 Uhr in der Veranda von Schröders Hotel ein. Die Sitzung eröffnete Liedertafel-Vorsitzende Jasmin Schmidt mit einer Schweigeminute für das im letzten Jahr verstorbene Mitglied Gerhard Fiedler, der den Verein als Förderndes mitglied viele Jahre unterstützte. Anschließend folgten die Ehrungen für langjähriges Singen im Chor. Bereits 10 Jahre in Chören aktiv ist Albert Reimers, der dafür mit einer choreigenen Urkunde ausgezeichnet wurde. Für 25 Jahre aktives Singen in Chören des Schleswig-Holsteinischen Sängerbundes stellte der Landesverband eine Urkunde für Dietrich Fauck aus. Der Bassist konnte leider nicht an der Versammlung teilnehmen und wird den persönlichen Dank des Vorstandes erst im März im Rahmen einer Chorprobe entgegennehmen können.

Versammelte Mitglieder

Mittels einer Powerpoint-Präsentation ließ Jasmin Schmidt dann das Jahr 2014 noch einmal Revue passieren. Immerhin 11 Auftritte hatte der Gemischte Chor im letzten Jahr zu verzeichnen und mit Begleitung der Trauerfeier am Volksfrauertag sowie der Christvesper zu Heilig Abend auch seinen kulturellen Auftrag erfüllt. Auch etwas Statistik durfte nicht fehlen: Ende 2014 sangen 46 Sänger und Sängerinnen im Chor, wobei Sopran und Alt mit 17 bzw. 14 Stimmen dominieren. Mit 7 Tenören und 8 Bässen braucht sich der Chor aber keineswegs zu verstecken, auch wenn in diesen Stimmlagen neue Mitglieder besonders willkommen sind.

Chorleiter Markus Götze stellte in seinem Bericht fest, dass sich der Chor klanglich weiterentwickelt habe. Besonders förderlich sei das Chorwochenende in Plön gewesen, vielleicht auch aufgrund der Einstimmung mit Qigong-Übungen, die Altistin Conny Preuss durchführte. Dass die zunächst rapide Abnahme der Sauerstoff-Konzentration während dieser Übungen zu einem Feueralarm führte, ließ viele Teilnehmern immer noch schmunzeln. Doch auch die erhöhte Konzentration in den Proben, die Nutzung des Online-Angebots im Mitgliederbereich der Homepage und die Stimmbildungsübungen mit Titus Witt hätten zu dem guten Gesamtergebnis beigetragen. Letztere sollten daher in ähnlicher Form auch 2015 fortgesetzt werden. Da Titus Witt hierfür nicht mehr zur Verfügung steht, wird die Bergedorfer Diplom-Musiklehrerin Marlies Körner diese Aufgabe zukünftig übernehmen.

Im anschließenden Bericht der Schatzmeisterin Margrit Hoffmann erfuhren die Anwesenden dann, dass sich das Spendenaufkommen aus den Konzerten und die Ausgaben für Noten in etwa die Waage halten. Rechnungsprüferin Carmen Christiansen lobte die vorbildliche Buchführung der Schatzmeisterin. Ihrem anschließenden Antrag auf Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig stattgegeben. Nach sechsjähriger Tätigkeit stellte Margrit Hoffmann ihr Amt aus Altergründen zur Verfügung. Die Vorsitzende und ihre Vertreterin Christiane Tracht bedankten sich mit einem hübschen Blumenstrauß für die geleistete Vorstandsarbeit. Als Nachfolger wurde Andreas Heidorn gewählt, der somit als neues Mitglied in den geschäftsführenden Vorstand aufrückt. Neue Gesichter gibt es auch in den Ausschüssen. Britta Günther muss ihr Amt als Vorsitzende des Festausschusses aus beruflichen Gründen aufgeben, auch sie erhielt als Dankeschön für die ideenreiche Arbeit einen Blumenstrauß vom Vereinsvorstand. Als Nachfolgerin wurde Karen Dallinger gewählt, während der Notenausschuss zukünftig von Bianka Kahrau geführt wird.

Geschaeftsfuehrender Vorstand

Auftritt in der Seniorenresidenz St. Franziskus

Rund 30 Aktive unseres gemischten Chors fanden sich vor der Probe am 19. März in der Seniorenresidenz St. Franziskus ein, um für etwa gleich viele ältere und mobilitätseingeschränkte Mitbürger zu singen.

Eröffnet wurde der Liederabend nach der Begrüßung durch die Leiterin der Einrichtung, Frau Bärbel Raithel, mit dem Stück ´Kom´ und dem Kanon ´Singen tut man viel zu wenig´. Spätestens nach dem anschließenden ´Dat Du min Leevsten büst´ war dann auch das letzte Eis im Publikum gebrochen. Eingeschoben zwischen zwei von Sieglinde Zimprich und Christiane Tracht gelesenen Frühlingsgedichten folgten dann modernere Stücke wie ´Conquest of Paradise´, ´Lollipop´ und ´Can you feel the love tonight´. Im letzten Block des Abends folgte das Lied ´Von guten Mächten´ sowie der Kanon ´Abendstille überall´, der gemeinsam von Chor und Zuhörern gesungen wurde.

Am gemeinsamen Singen hatten die Senioren so viel Gefallen, dass außerplanmäßig auch noch die Stücke ´Dona Nobis´ und ´Kein schöner Land´ angestimmt wurden. Applaus gab es dabei für den Partner von Frau Raithel, der den Chor verstärkte. Für die Sänger war es sehr bewegend zu erleben, wie die eigene Musik die Zuhörer berührte.

Gemischter Chor in der Seniorenresidenz

Mannschaftspokalschießen

Insgesamt 10 Mitglieder und Angehörige der Schwarzenbeker Liedertafel nahmen auf Einladung der Schwarzenbeker Schützengilde am diesjährigen Mannschaftspokalschießen teil. Folgende Ergebnisse wurden von den drei Mannschaften erreicht:

  • Mannschaft I (Edith Ekruth, Claas Schmidt, Thorsten Schmidt): nicht gewertet
  • Mannschaft II (Cornelia Jonas-Gerling, Kerstin Langnickel, Jasmin Schmidt, Andreas Heidorn): 126,4 Punkte, Platz 13 v. 16 Damenmannschaften
  • Mannschaft III (Birgitt Stauch, Jürgen Döring, Moritz Döring): 122,2 Punkte, Platz 16 v. 20 Herrenmannschaften

Eine besonders ruhige Hand besaß Andreas Heidorn. Er wurde mit 49,5 Punkten bester Einzelschütze innerhalb des Liedertafel-Teams und belegte damit Platz 5 in der Einzelwertung, Thorsten Schmidt kam mit 49,2 Punkten auf Platz 7 von 91 Herren. Bei den Damen erzielte Birgitt Stauch mit 40,8 Punkten das beste Ergebnis und erreichte den 37. von insgesamt 57 Plätzen. Nach dem Schießen ließen einige der Schützen den Abend im benachbarten Restaurant ´La Grotta´ bei Pasta und Rotwein gemütlich ausklingen.

Schützen der Schwarzenbeker Liedertafel

Fahrradtour

Teilnehmer

Teilnehmer

Teilnehmer

Teilnehmer

Teilnehmer

Als gemeinsame Veranstaltung für aktive und passive Chormitglieder und deren Familien fand in diesem Jahr wieder eine Fahrradtour statt. Etwa 35 Leute aller Altersklassen fanden sich pünktlich auf dem Körnerplatz ein, von wo es durch die Bismarck-Siedlung und den Sachsenwald zunächst in Richtung Norden ging.

Kurz vor der A24 bog die Kolonne in östlicher Richtung in einen Waldweg ab, den die meisten Teilnehmer bis dato noch nicht befahren hatten. Über diese Abkürzung und weitere befestigte Radwege wurde schließlich Gut Basthorst erreicht. Hier bot sich Gelegenheit zum Verschnaufen ebenso wie zum Small-Talk oder zum Verzehren mitgebrachter Pausenbrote oder Süßigkeiten.

Weiter ging es dann über Feld- und Waldwege sowie wenig befahrene Straßen nach Fuhlenhagen. Dort hatte der Festausschuss unter Leitung von Karen Dallinger auf dem Gelände des örtlichen Fußball-Clubs bereits mit Unterstützung von Karens Mann ein Depot mit Erfrischungsgetränken einrichten lassen. Wer mochte, konnte sich auf dem Sportplatz auch spielerisch betätigen.

Vorbei an Feldern und Wäldern führte die Tour anschließend auf einem Betonspurweg nach Elmenhorst und weiter zum Gut Lanken. Der Fahrgenuss auf dieser eigentlich sehr idyllischen Strecke wurde leider durch den relativ starken Verkehr – viele Autofahrer nutzten, bedingt durch die Straßensperrung im Rahmen der A24-Sanierung, die Strecke als Schleichweg – etwas getrübt.

Diese Einschränkung war aber schnell vergessen, denn auf Gut Lanken war schon der Grill vorgeheizt. Hier stießen noch weitere Gäste, die aus Zeit- oder anderen Gründen nicht an der kompletten Tour teilnehmen konnten, hinzu, so dass am Ende rund 50 Personen unter der großen Buche versammelt waren und sich das Gegrillte, den Salat sowie die Getränke schmecken ließen. Mit guten Gesprächen und / oder dem Wikingerspiel(Kubb) ließen die Teilnehmer die Tour bei schönstem Sommerwetter ausklingen.

Streckenverlauf

Teilnehmer

Teilnehmer

Teilnehmer

Sommerkonzert ´Operette meets Musical´

Plakat Sommerkonzert 2015

War das eine Hitze! Schon bei der Generalprobe im Franziskus-Haus kamen die Sänger und Sängerinnen des Gemischten Chores der Schwarzenbeker Liedertafel angesichts der Außentemperaturen von über 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit ordentlich ins Schwitzen. Und das eine oder andere Chormitglied fragte sich sicher auch, ob sich das Schwitzen lohnen oder ob man anschließend vor leeren Rängen singen würde. Aber weit gefehlt! Über 130 Gäste fanden sich rechtzeitig vor Konzertbeginn im Festsaal in Schröder´s Hotel ein.

Das Publikum erwartete an diesem Abend ein buntes Programm von Melodien aus Oper, Operette und Musicals, das von der Liedertafel-Vorsitzenden Jasmin Schmidt moderiert wurde. Zu beinahe jedem der Stücke vermittelte sie umfassende Hintergrundinformationen, um das Publikum in die entsprechende Situation des jewweiligen Bühnenstückes hineinzuversetzen.

Unter Leitung von Markus Götze eröffnete der Gemischte Chor das Konzert mit der ´Barcarole´ aus ´Hoffmann´s Erzählungen´ und einem Potpourri aus der Operette ´Wiener Blut´. Anschließend besang Christian(e) Tracht in einem Solo aus der Operette Gasparone ´Dunkelrote Rosen´, für die es ebenfalls viel Applaus gab. Im weiteren Verlauf folgten bekannte Stücke aus der Oper ´Nabucco´, und den Musical ´Phantom der Oper´ und ´My Fair Lady´. Ein besonderer Genuss war sicher das nur von den Frauenstimmen gesungene ´Ganz allein´ aus dem bekannten Musical ´Starlight Express´.

Erstmalig sang die Liedertafel Stücke aus dem Musical ´Les Misérables´ mit Ute Schwegmann und Svea Sophie Schmidt als Solistinnen. Bereits in den Chorproben polarisierten diese Stücke schon. Doch das intensive Üben hatte sich gelohnt, wie dem gespendeten Applaus zu entnehmen war. Weitere Highlights waren sicher auch das Duett ´For Good´, mit dem Bianka Kahrau und Christiane Tracht als Hexen aus dem Broadway-Musical ´Wicked´ auftraten, sowie das von einer kleinen Besetzung gesungene ´Over the Rainbow´, das ursprünglich als Teil der Filmmusik zum Musicalfilm ´Der Zauberer von Oz´ komponiert wurde.

Unser großer Dank gilt dem Publikum für die großzügigen Beifalls- und Geldspenden. Letztere werden wir für die Erweiterung unserer Chorliteratur einsetzen. Moritz Döring gebührt unser besonderer Dank für das Assistieren von Chorleiter Markus Götze. Hier erhalten Sie das Programmdes etwa anderthalbstündigen Konzertabends im PDF-Format.

Sommerkonzert I

Christian(e) Tracht

Sommerkonzert II

Chorwochenende in Seevetal

Chorwochenende I

Chorwochenende II

Chorwochenende III

Tellergericht

Rund 40 Aktive bezogen anlässlich des diesjährigen Chorwochenendes am späten Freitagnachmittag ihre Zimmer im Seevetaler Sunderhof. Nach einem zünftigen Abendbrot lud Chorleiter Markus Götze zum ersten Probenblock ein, um einige Stücke für das bevorstehende Adventskonzert einzustudieren.

Im Anschluss an die Probe bestand die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein in einem Gemeinschaftsraum im Kellergeschoss des Sunderhofes, von der die Sängerinnen und Sänger ausnahmslos Gebrauch machten. In lockerer Atmosphäre wurde viel geredet, aber auch - wie ist es bei einem Chor anders zu erwarten - viel gesungen. Die jüngsten Teilnehmerinnen Maike und Svea, beide 18, staunten nicht schlecht ob des großen Repertoires der älteren Vereinsmitglieder. Andererseits konnte die ältere Generation auch einiges von der Jugend lernen, wie z.B. den Cup-Song ´When I´m gone´, bei dem Svea Ihren Gesang mit einer Becher-Performance begleitete, oder das auf Scheunenfeten beliebte ´Holsteiner-Lied´. Rührend war auch das Geburtstags-Ständchen, das eine kleine, aus einem anderen Chor zur Liedertafel gestoßene Fraktion, ihrer früheren und heutigen Chorschwester Conny Preuss vortrug.

Am Samstag standen zwei jeweils dreistündige Übungsblöcke, getrennt durch Mittagstisch und -pause, auf dem Programm. Nach den intensiven Proben konnte Markus Götze zufrieden sein. Eine gute Basis für das Adventskonzert war geschaffen, nur noch ein wenig Feinschliff an einzelnen Stücken erforderlich. Auch die drei Sängerinnen und Sänger, die aufgrund von Empfehlungen aus einer Stimmbildungseinheit nach dem Sommerkonzert in höhere Stimmen wechselten, kamen inzwischen mit den für sie komplett neuen Sätzen zurecht. So konnten alle Teilnehmer des Chorwochenendes entspannt zur Abendveranstaltung gehen, für die der Festausschuss um Karen Dallinger einige Highlights zusammengestellt hatte.

Zunächst durften sich die Teilnehmer sportlich auf der Kegelbahn betätigen. Letztere war zwar nicht voll funktionstüchtig, das lustige Tannenbaum-Kegeln ließ sich jedoch auf der Anlage durchführen. Auch für die Lachmuskeln gab es Trainingseinheiten, und zwar in Form amüsanter Sketche. Zunächst war sich das ´Ehepaar´ Bianka und Dietrich bzgl. des Fernsehprogramms uneinig. Beim ständigen Zappen zwischen Koch- und Sportsendungen entstanden lustige Satzkombinationen, die mehr als nur ein Schmunzeln zur Folge hatten. Großes Gelächter gab es auch beim Sketch ´Frau Hawalischek und Frau Posposchil´, vorgetragen von unseren Chorschwestern Cornelia und Edith. Im Laufe des Abends strapazierte dann Andreas mit ´Achmed´s Alice Song´ die Lachmuskeln, bevor Kerstin ebenfalls zur Melodie ´Tür an Tür mit Alice´ ein selbst verfasstes Lied präsentierte, das auf lustige Art und Weise das Singen in der Liedertafel bewirbt.

Nach einer langen Nacht, in der unserem ´dienstältesten´ Sänger Ernst um Mitternacht ein Geburtstagsständchen gesungen wurde, ging es dann am Sonntagmorgen mehr oder weniger ausgeschlafen zum Freilichtmuseum am Kiekeberg. Bei herrlich sonnigem, allerdings recht kaltem Herbstwetter hatten die Liedertafel-Akteure Gelegenheit zur Besichtigung historischer Landmaschinen oder noch älterer Bauernhäuser. Auf dem historischen Jahrmarkt bestand zudem Gelegenheit, alte Karussels sowie ein Riesenrad zu nutzen oder Wahrsager, Kartenleger und Drehorgeln zu bestaunen. Anschließend musste natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Im benachbarten Restaurant Gasthaus zum Kiekeberg konnten wir uns dank beengter Atmosphäre schnell wieder aufwärmen und das deftige Mittagessen genießen.

Chorwochenende IV

Chorwochenende V

Chorwochenende VI

Adventskonzert

Plakat Adventskonzert 2015

Trotz des regnerischen Wetters hatten sich über 200 Zuhörer am 1. Advent in der St. Franziskus-Kirche versammelt, um sich vom gemischten Chor der Schwarzenbeker Liedertafel auf die Adventszeit einstimmen zu lassen. Kurz vor dem Konzertbeginn um 17 Uhr formierten sich mehr als 40 Sängerinnen und Sänger nach dem Einsingen im Vorraum der Kirche, um dort nach dem Verklingen der Kirchenglocken das ´Alta trinita beata´ anzustimmen. Mit diesem Lied auf den Lippen zogen sie dann in die Kirche ein, angeführt von den Weihnachtsengeln Charlotte und Finja, Töchter unserer Chorschwestern Sophie und Jana. Viele Besucher lieben diesen Moment, wenn sich aus dem zunächst gedämpft in das Kirchenschiff dringenden Chorgesang der volle Klang entwickelt und das Gotteshaus füllt.

Pastorin Sigrun Kühn begrüßte die Konzertbesucher und sprach dem Chor ihren Dank dafür aus, dass die langjährige Tradition des Konzerts zum 1. Advent auch in diesem Jahr fortgeführt werde. Dann rezitierte sie eine kleine Episode aus dem Adventskalender ´Der andere Advent´, in der es um die Klänge des Advents ging. Das alltägliche Zuschlagen der Autotür des Nachbarn um 6 Uhr, das Rasseln der Legosteine im Kinderzimmer oder das Klappern der Tastatur aus dem Arbeitszimmer des Partners könne man zwar nicht ausblenden. Denn anders als die Augen lassen sich die Ohren nicht einfach verschließen. Aber man könne den besonderen Klängen des Advents besondere Beachtung schenken, etwa den Geräuschen, die beim Nüsse knacken oder beim Anzünden der Streichhölzer entstehen, und sich so auf Weihnachten einstimmen lassen. Advent klinge anders, und beim genauen Hinhören könne seine ganz besondere Symphonie wahrgenommen werden. Der Konzertnachmittag sei eine gute Einstimmung in die Klänge des Advents, und dafür wünschte die ´Hausherrin´ allen Anwesenden viel Vergnügen.

Anschließend begrüßte Jasmin Schmidt als Liedertafel-Vorsitzende und Moderatorin die Konzertbesucher recht herzlich und leitete direkt zu den ersten Titeln des Konzertnachmittags über, der einen Mix aus erstmalig einstudierten und in den Vorjahren bereits präsentierten Stücken enthielt. Das Highlight des Adventskonzertes war sicherlich ´Die Weihnachtsgeschichte´, die Max Drischner 1944 im schlesischen Brieg komponierte und am Heiligen Abend jenes Jahres mit seinem Chor erstmalig präsentierte. Zwei Monate später lagen Brieg und seine Kirche St. Nikolai in Schutt und Asche. Die anspruchsvolle Rolle der Rezitatorin übernahm Christiane Tracht. Ihre intensive Vorbereitung auf diesen Auftritt hat sich gelohnt, wie den Reaktionen der Konzertbesucher zu entnehmen war.

Auch das Publikum wurde in das Adventskonzert eingebunden. So bestand bei den Stücken ´Es kommt ein Schiff geladen´ und ´O du fröhliche´ Gelegenheit zum Mitsingen, und diese wurde gerne angenommen. Das Programm des gut einstündigen Konzertnachmittags steht hier zum Download bereit.

Nach dem Konzert waren sich die Chorsänger einig: die Probenabende und das Chorwochenende in Seevetal haben sich wieder einmal gelohnt. Das Konzert ging reibungslos über die Bühne, und den Beifalls- und Geldspenden zufolge waren die Zuhörer mit der dargebotenen Leistung sehr zufrieden. Auch Chorleiter Markus Götze gab beim anschließenden gemütlichen Zusammensein in Schröders Hotel ein positives Feedback: ´Ihr habt die Zuhörer mit Eurem Gesang berührt und begeistert.´

Einzug mit Engeln

Adventskonzert Detail Sopran

Rezitatorin Christiane Tracht

Chorleiter Markus Götze
Fotos: Stefan Stauch

Blick durch Kirchenschiff

Chorleiter Markus Götze
Fotos: Jens Schildhauer

Singen bei der DRK-Seniorenweihnachtsfeier in Elmenhorst

Gern kam ein Großteil der Sängerinnen und Sänger der Liedertafel an diesem Mittwoch der Einladung des DRK nach, deren Weihnachtsfeier musikalisch ein Stück weit zu begleiten.

Gegen 16 Uhr war es dann für die Senioren soweit, als knapp 30 Mitglieder des Gemischten Chores die weihnachtlich geschmückte Mehrzweckhalle im Bürgerhaus Elmenhorst betraten. Nach einer kurzen Begrüßung und dem herzlichen Dank des 1. Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Klaus Rath konnte es auch schon losgehen.

Unter der Leitung von Markus Götze wurden nicht nur Stücke aus unserem diesjährigen Adventskonzert dargeboten, wie ´I saw three ships´, ´Was soll das bedeuten´ oder ´Singt und klingt´. Die Vorsitzende der Liedertafel, Jasmin Schmidt, lud das Publikum auch zum Mitsingen bekannter deutscher Weihnachtslieder ein. Neben ´Hört der Engel helle Lieder´ oder ´Kommet Ihr Hirten´ schien, dem Applaus nach zu urteilen, insbesondere das ´O Du Fröhliche´ mit dem vom Überchor gesungenen ´Halleluja´ großes Gefallen gefunden zu haben.

Singen bei der Weihnachtsfeier des Bridgeclub Herzogtum Lauenburg

Es ging ein von Beifall begleitetes Raunen durch die Reihen, als die Sängerinnen und Sänger der Schwarzenbeker Liedertafel von 1843 e.V. in den Festsaal der Meierei einzogen, um die Weihnachtsfeier des ´Bridgeclub Herzogtum Lauenburg´ musikalisch zu begleiten. Während die ersten SängerInnen bereits die Bühne erreichten, betraten immer noch weitere Chormitglieder auf der gegenüberliegenden Stirnseite den Saal. Denn immerhin 32 Aktive hatten für diesen Auftritt am frühen Samstagabend zugesagt.

Wie bereits am Mittwoch in Elmenhorst wurden unter der Leitung von Markus Götze Stücke aus dem diesjährigen Adventskonzert präsentiert, wobei der Schwerpunkt auf Wunsch der Bridgeclub-Vorsitzenden Renate Timm eher auf deutschsprachigen Stücken lag. Auch bei diesem Auftritt wurde das Publikum einbezogen. Obwohl die Weihnachtsfeier bereits um die Mittagszeit mit einem Bridge-Turnier begonnen hatte und sich die etwa 50 Teilnehmer stundenlang konzentrieren mussten, folgten fast alle von ihnen der Aufforderung der Liedertafel-Vorsitzenden Jasmin Schmidt zum Mitsingen der bekannten Weisen wie ´Kommet ihr Hirten´ oder ´Ihr Kinderlein kommet´.

Lob für den gelungenen Auftritt wurde nicht nur durch Beifall, sondern auch durch Worte ausgesprochen. Zitat einer Zuhörerin: ´Ihr Auftritt war für mich eine große Freude. Es war schön anzusehen, mit welcher Begeisterung der Chor die Lieder vorgetragen hat.´

Weihnachtsfeier in Schröder´s Hotel

Die Einladung zur Weihnachtsfeier fand auch in diesem Jahr große resonanz unter den aktiven und passiven Mitgliedern. Eröffnet wurde das Event mit der Begrüßung durch die Festausschuss-Vorsitzende Karen Dallinger und einem vom Vereinsmitglied und Hotelier Hans Schröder spendierten Cocktail. Anschließend durfte das leckere Buffet mit Antipasti, mehreren warmen Gerichten und kalorienhaltigen Nachspeisen gestürmt werden.

Der warmen Witterung zum Trotz stimmte Chorleiter Markus Götze anschließend einige bekannte Weihnachtslieder an. Auch weniger textsichere Zeitgenossen hatten keine Mühe, sich hier zu beteiligen, da die Liedertafel-Vorsitzende alle Strophen von Stücken wie ´O Tannenbaum´ oder ´Süßer die Glocken nie klingen´ vorausschauend zu Papier gebracht hatte. Der anschließende gesellige Teil des Abends wurde durch einige Beiträge engagierter Chormitglieder ´unterbrochen´.

So las Ernst Zimprich eine humorvolle Anekdote, die den erfolgreichen Widerstand eines männlichen Zeitgenossen gegen die ´Tricks´ einiger Damen bei der Rekrutierung von Sängern für ihren Chor zum Inhalt hatte. Besinnlicher ging es dann in der Kurzgeschichte vom ´Weihnachtsmann, der Willi heißt´ zu, die von Edith Ekruth rezitiert wurde. Sie beschreibt ergreifend die Verwirrung eines auf das Erscheinen des Weihnachtsmannes hoffenden Siebenjährigen, als sein Vater am Heiligen Abend aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrt. Besonders viel Applaus und anerkennende Worte gab es schließlich für Anke Schramm. Sie ließ das letzte Chorwochenende in einer mit humorvollen Text- und Wortbeiträgen unterlegten Beamer-Präsentation Revue passieren und forderte damit die Lachmuskeln aller Anwesenden.

Christvesper mit Pastor Andreas Schöer

Seit vielen Jahren begleitet die Schwarzenbeker Liedertafel die beliebte Chirstvesper um 16.30 Uhr in der St. Franziskus-Kirche. Trotz der enormen Nachfrage nach Sitzplätzen musste die Empore in diesem Jahr erstmalig für die Kirchgänger gesperrt werden, denn 32 Sängerinnen und Sänger hatten dem Vorstand ihre Unterstützung für diese Aufgabe zugesagt. Sie fanden sich, präpariert mit Noten zu einigen Stücken aus dem letzten Adventskonzert, zum Einsingen im Franziskushaus ein. Hier hatte Chorleiter Markus Götze eine Neuigkeit zu verkünden: die Berliner Cellistin Anne Guder, Schwester unserer Mitsängerin Sophie, würde den Auftritt begleiten, und es würde noch eine kleine Überraschung geben.

Schon nach dem Verstummen der Kirchenglocken wurde das Geheimnis gelüftet. Anne Guder (Cello) und Markus Götze (Orgel) eröffneten die Vesper mit dem ´Ave Maria´, bevor die Liedertafel das Stück ´Gelobt sei Gott´ aus der Weihnachtsgeschichte von Max Drischner sang. Offensichtlich war die Überraschung gelungen, denn Pastor Schöer musste zweimal zur Begrüßung ansetzen, tat dieses aber mit viel Humor.

Die Christvesper gestaltete sich auch in ihrem weiteren Verlauf abwechslungsreich mit der mehrteiligen Lesung der Weihnachtsgeschichte, einer Predigt unter dem Motto ´Ist er noch zu retten?´ sowie den obligatorischen Abkündigungen, Fürbitten und Gebeten, aufgelockert durch viel Gesang. So konnte die Gemeinde bei den Stücken ´Vom Himmel hoch´, ´Hört der Engel helle Lieder´, ´Es kommt ein Schiff geladen´ oder ´Stille Nacht´ selbst aktiv werden oder einfach nur den Liedertafel-Stücken ´Es ist ein Ros entsprungen´, ´Was soll es bedeuten´, ´Singt und klingt´ sowie ´Geborn ist der Emanuel´ lauschen.

Besonderen Anklang fand offenbar das Stück ´O du fröhliche´, das von den Oberstimmen des Chores mit kräftigen ´Halleluja´s begleitet wurde. Zumindest ist es selten, dass während eines Gottesdienstes derart begeistert applaudiert wird wie es nach diesem Stück der Fall war.

Kirche vor der Christvesper

Kirche nach der Christvesper


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