Veranstaltungen in 2014

18.01. Ehrung der Vorsitzenden Jasmin Schmidt als verdiente Bürgerin

14.02. Mitgliederversammlung

07.03. Kreisdelegiertenversammlung des Sängerkreises I

15.03. Gemeinsames Kaffeetrinken von fördernden und aktiven Mitgliedern

12.04. Auftritt auf der Geburtstagsfeier von Inge Schulz

26.04. Landesdelegiertenversammlung des Sängerbundes Schleswig-Holstein

14.06. Auftritt auf der Silberhochzeitsfeier von Jasmin & Thorsten Schmidt

29.06. Sommerkonzert ´Musik querbeet - von klassisch bis modern´

30.08. Boßeltour

31.08. Teilnahme am Umzug anlässlich des Stadtfestes

20.09. Musikfest anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DRK-Ortsgruppe Schwarzenbek

27.09. Auftritt anlässlich des 80. Geburtstages von Lothar Scheunemann

17.10. - 19.10. WVS-Messe in Schwarzenbek

31.10.-2.11. Chorwochende in Plön

16.11. Volkstrauertag

30.11. Adventskonzert

04.12. Bergedorfer Advent

11.12. Weihnachtsfeier der Liedertafel

24.12. Christvesper mit Pastorin Klinge


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Ehrung der Vorsitzenden Jasmin Schmidt als verdiente Bürgerin

Mehr als 500 interessierte Schwarzenbeker Bürgerinnen und Bürger konnten Bürgermeister Frank Ruppert und Bürgervorsteher Konrad Freiberg anlässlich des Neujahrsempfangs am 18. Januar 2014 im Forum des Schwarzenbeker Gymnasiums begrüßen. Städtische Mitarbeiter und Sponsoren sorgten vom Sektempfang bis zum Get-Together mit Erfrischungsgetränken, Backwaren aus der Bäckerei Eggers und Bratwürsten von Schapers wieder für eine Wohlfühlatmosphäre. Den offiziellen Teil eröffnete Frank Ruppert zwischen den Auftritten des Dudelsackspielers „Mäc Lu“ und der Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Benedikt und stellte gleich den Bezug zwischen Schotten(rock) und der Stadt Schwarzenbek her: Sparsamkeit. Diese hat sich hoffentlich nicht auf die Spendenbereitschaft der Gäste gegenüber den Sternsingern übertragen, die wieder für einen guten Zweck sammelten.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Bürgervorsteher Freiberg im Wesentlichen an die Kommunalwahl 2013. Die Wahlbeteiligung von unter 40% zeugte von Politikverdrossenheit, die anschließend von allen Fraktionen gemeinsam gestartete Umfrage zeigte Ursachen auf und wies Wege, um Abhilfe zu schaffen. Hier gebe es noch immer viel zu tun, wenn auch bereits Fortschritte zu verzeichnen seien. Skeptikern legte Freiberg eine Weisheit von Konfuzius nahe: „Es ist besser ein Licht zu entfachen, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.

Bürgermeister Ruppert konkretisierte die Erfolge des letzten Jahres. Neben Kreditrückzahlungen der Stadt und begonnenen Bauvorhaben ortsansässiger Unternehmen, jeweils im zweistelligen Millionenbereich, zählten auch 41 Neuansiedlungen von Unternehmen dazu. Auch 2014, sein zwölftes und letztes Amtsjahr, werde Highlights bieten, darunter die Schaffung weiterer Plätze in Kindertagesstätten, das Stadtfest und die WVS-Messe, auf die er sich besonders freue. Umrahmt wurde sein Beitrag von Auftritten junger Schwarzenbeker Künstler. Der 16-jährige Pianist Rosbeh Hamidzadeh Khayyat begeisterte mit anspruchsvollen, teils selbst komponierten Klavierstücken. Das Kontrastprogramm hierzu stellte der Auftritt der Rapper „Kermos & EAM OKAY“ dar, die ebenfalls viel Beifall erhielten. Lob gebührt auch Frau Simone Scholl, die selbst diese schnell gesprochenen Raps synchron in Gebärdensprache übersetzte.

Die Ehrung vier verdienter Bürger(innen) stellte den letzten offiziellen Programmpunkt dieses Abends dar. Für die Gründung und langjährige Leitung bzw. die ehrenamtliche ärztliche Begleitung der mittlerweile 134-köpfigen Herzsportgruppe „Herz Ass“ wurden Frau Elfriede Augustin und Herr Dr. Jens-Peter ausgezeichnet. Auch Frau Regine Olk hat eine Schwarzenbeker Institution gegründet und durch langjährigen ehrenamtlichen Einsatz weit über die Stadtgrenzen bekannt gemacht: den VHS-Damenchor „Sing Sang Song“.

Die Vorsitzende der Schwarzenbeker Liedertafel, Jasmin Schmidt, kann sich zwar nicht mit einer Vereinsgründung schmücken, denn diese liegt beim ältesten Schwarzenbeker Verein mittlerweile mehr als 170 Jahre zurück. Aber es ist ihr, ebenfalls durch langjährigen ehrenamtlichen Einsatz, gelungen, dem Verein gemeinsam mit Chorleiter und wechselnden Vorstandsmitgliedern durch Verjüngung und entsprechende Ausweitung des Repertoires ein frisches Image zu verpassen. Keine Spur von Mitgliederschwund, im Gegenteil: die Chorstärke ist in den letzten Jahren kontinuierlich auf heute 45 Sängerinnen und Sänger angestiegen.

In seiner Laudatio lobte Bürgervorsteher Freiberg sie als offene, freundliche und aufgeschlossene, aber auch zielstrebige Person, die stets ein offenes Ohr für die Belange der Chormitglieder und des Chorleiters habe und Konflikte freundlich und ausgleichend löse. Die Schwarzenbeker Liedertafel stehe und falle mit Jasmin Schmidt. Dafür wurde sie wie Regine Olk in den Kreis der verdienten Bürger aufgenommen.

Die beiden Chöre überraschten ihre Frontfrauen nach der Ehrung mit dem gemeinsamen Einzug zum Stück „KOM!“ und bedankten sich anschließend mit jeweils einem flotten Chorstück bei ihnen.

Mäc Lu

Ansprache Bürgermeister Ruppert

Kermos & EAM OKAY

Herz-Ass Team

Frontfrauen der Schwarzenbeker Chöre

Mitgliederversammlung

Mit der Ehrung langjähriger Chorsängerinnen eröffnete Liedertafel-Vorsitzende Jasmin Schmidt die diesjährige Mitgliederversammlung. "Der Sängerbund Schleswig-Holstein (SSH) stellt Urkunden nur für 15, 25 und 40 Jahre Sangestätigkeit aus. Wer erst spät mit dem Singen im Chor beginnt, hätte dann keine Chance auf eine Ehrung, wenn die Stimme altersbedingt nicht mehr mitspielt", erläuterte sie vorab. Aus diesem Grunde ehrt die Liedertafel mit vereinsinternen Urkunden auch zu weiteren runden Jubiläen. In diesen Genuss kamen in diesem Jahr Anke Schramm und Birgitt Stauch für 20 Jahre aktives Singen im Chor. Noch länger üben Margrit Hoffmann (30 Jahre) sowie Carmen Christiansen und Gerda Sieg (beide 35 Jahre) dieses Hobby aus und wurden hierfür ebenfalls vereinsintern ausgezeichnet. Für zwei der Aktiven konnte der SSH in die Pflicht genommen werden. Die Liedertafel-Vorsitzende singt mittlerweile 25 Jahre in Chören, davon beinahe 20 Jahre in der Liedertafel, und erhielt neben einer Urkunde auch die Ehrennadel in Silber. Holger Engellenner war leider verhindert und konnte die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre Chorgesang daher erst in der Chorprobe am 13. Februar in Empfang nehmen. Gleiches gilt für Nancy Behrmann, die von der Liedertafel-Vorsitzenden für ´10 Jahre Singen im Chor´ geehrt wurde.

Sichtlich überrascht über seine Ehrung war ein weiterer Jubilar: Markus Götze leitet seit nunmehr 10 Jahren den Gemischten Chor. Für jedes Jahr der Zusammenarbeit hatte die Vorsitzende ein Portraitfoto aufgestöbert und in ihre Powerpoint-Präsentation eingebaut und so seine Wandlung vom braven Hochschulabsolventen zum begnadeten Künstler und Chorleiter dokumentiert.

In ihrem anschließenden Rückblick ließ Jasmin Schmidt noch einmal das Jahr 2013 Revue passieren. Mit 11 Auftritten, von der Begleitung eines Taufgottesdienstes bis zu den 4 Konzerten mit jeweils mehreren Hundert Zuhörern, war das vergangene Chorjahr recht arbeitsreich. Besondere Anerkennung sprach Schmidt dem Chorleiter aus, der den Chor trotz einiger Neuzugänge mit intensiver Probenarbeit zu einem homogenen Klangkörper formte. Lob gab es aber auch für den von Britta Günther geleiteten Festausschuss für die gelungene Organisation diverser Freizeitaktivitäten.

Auch Markus Götze zog in seinem Bericht eine positive Bilanz. Die intensive Probenarbeit vor dem Adventskonzert habe sich wirklich gelohnt. Für das laufende Jahr soll der Schwerpunkt auf die weitere Optimierung des Gesamtklanges gelegt werden. In diesem Zusammenhang empfahl der Chorleiter die Fortsetzung der stimmbildlichen Übungen mit seinem Künstlerkollegen Titus Witt. Mit dem Hinweis "Ihr müsst Euch wohl fühlen mit dem, was Ihr singt!" kündigte er zudem die Überprüfung der Eingruppierung der Sänger und Sängerinnen in den einzelnen Stimmlagen an.

Einen kurzen Überblick über die Nutzung der Liedertafel-Homepage erhielten die Anwesenden vom Administrator Thorsten Schmidt. Knapp 2000 Besucher aus Deutschland und 10 weiteren Ländern informierten sich 2013 über anstehende Termine oder zurückliegende Veranstaltungen. Über 4000 Mal wurden Fotos, Hörproben oder Übungsstücke aus dem geschützten Mitgliederbereich angeklickt. Dank dieser Resonanz wird die Homepage auch in diesem Jahr von ihm weiter gepflegt.

Turnusmäßig standen auch wieder Wahlen an. So wurde Christiane Tracht als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Sie übt dieses Amt bereits seit sechs Jahren mit hohem Engagement aus, wofür sich die Chorchefin mit rührenden Worten und einem Blumenstrauß bedankte. Ein herzliches Dankeschön wurde auch Antje Ludwig für ihre Arbeit als Pressereferentin ausgesprochen. Als ihr Nachfolger wurde der vom Vorstand vorgeschlagene Kandidat Andreas Bülck gewählt.

Nach zwei Amtsperioden musste Rechnungsprüfer Andreas Heidorn sein Amt satzungsgemäß zur Verfügung stellen. Carmen Christiansen wurde von den etwa 30 anwesenden Chormitgliedern für dieses Amt gewählt. Wie bei den anderen Wahlen übrigens auch einstimmig und ohne Gegenstimme. Ein weiteres Chormitglied verzichtete auf eine Stichwahl und bot sich stattdessen als Nachfolger für die noch amtierende zweite Rechnungsprüferin Heide Riedel an.

Ehrung für 35 Jahre Singen im Chor

Jubilare 2014

Auditorium I

Auditorium II

Stellvertretende Vorsitzende

Kreisdelegiertenversammlung des Sängerkreises I

Nachdem sich die Liedertafel-Vorsitzende auf der letzten Kreisdelegiertenversammlung bereit erklärte, die Räumlichkeit zu organisieren, fand die diesjährige Veranstaltung des Sängerkreises I mit etwa 35 Teilnehmern in Schwarzenbek statt. Als gastgebender Chor eröffnete die Liedertafel die nicht-öffentliche Veranstaltung mit drei Liedern aus dem ständigen Repertoire, nämlich den Stücken ´Kom!´, ´Dat Du mien Leewsten büst´ und ´Barbara Ann´. Ihre Premiere als Chorleiterin hatte dabei die Tenor-Sängerin Christiane Tracht, da Markus Götze in seiner Hauptfunktion als Schwarzenbeks Kantor aufgrund des Weltgebetstages der Frauen verhindert war. Eine kleine Delegation der Schwarzenbeker Liedertafel nahm an der anschließenden Versammlung teil, auf deren Agenda u.a die Wahl des 2. Kassenprüfers stand. Sehr informativ waren die Ausführungen der SSH-Geschäftsführerin, Frau Waltraud Grapentin, die insbesondere auf die zwingend zu nutzenden neuen GEMA-Formulare hinwies. Interessant war ebenfalls die Vorstellungsrunde der teilnehmenden Chöre, von denen doch einige bei der Werbung aktiver Mitglieder recht erfolgreich waren. Und dieses mit den unterschiedlichsten Ansätzen vom ´Flashmob´ bis zur Kooperation mit musikfremden Vereinen.

Gemeinsames Kaffeetrinken von fördernden und aktiven Mitgliedern

Begrüßung

Kuchenbuffet

Auf Einladung des Festausschusses kamen an diesem Samstag Nachmittag 30 fördernde und aktive Mitglieder der Schwarzenbeker Liedertafel im ´Roten Saal´ des St. Franziskus-Hauses zusammen, um bei Kaffee und Kuchen gemeinsam plattdeutsche Lieder zu singen. Für das leibliche Wohl der Gäste und eine einladend freundliche Tischdekoration sorgte Festausschuss-Vorsitzende Britta Günther, die im Vorfeld der Veranstaltung Getränke organisierte und bei den teilnehmenden aktiven Mitgliedern Kuchenspende einwarb. So entstand ein wirklich reichhaltiges Torten- und Kuchenbuffet, das wohl keine Wünsche offen ließ. So wurden in entspannter Atmosphäre Freundschaften gepflegt, Erinnerungen geteilt und über manche Anekdote gelacht.

Die Organisation des musikalischen Teils übernahm Christiane Tracht als stellvertretende Vorsitzende der Liedertafel. Sie stellte eine bunte Auswahl plattdütscher Leeder zusammen, die sie auf der Gitarre begleitete. Bei der Liedauswahl war der gebürtigen Rheinländerin das Buch ´Singen Sie Hamburgisch?´ von Jochen Wiegandt eine durchaus brauchbare Hilfe. So sangen alle Teilnehmer mit Begeisterung eingängige Stücke wie ´Herrn Pastor sien Kauh´, ´An de Eck steiht ´n Jung mit ´n Tüddelband´, oder den ´Hamborger Veermaster´, der chorintern den Titel ´Sophies Lied´ trägt. Christiane Tracht und Jasmin Schmidt versrgten die Teilnehmer dann noch mit Hintergrundinformationen zu den gesungenen Stücken. Auch diesbezüglich ist das genannte Buch eine wahre Fundgrube.

Für gute Laune sorgten auch die humorvollen Gedichts- und Prosa-Beiträge unserer Chorschwestern Edith Ekruth und Margrit Hoffmann. Zum Ende des bunten Nachmittags wurde aus dem Kreis der fordernden Mitglieder der Wunsch artikuliert, derartige Veranstaltungen doch öfter stattfinden zu lassen. Ein schönes Lob für die Organisatoren, die sich im Übrigen noch bei den Teilnehmern aus dem Kreis der aktiven Vereinsmitglieder für die Kuchenspenden und die großartige Unterstützung beim Herrichten des Veranstaltungsraums und beim Aufräumen bedanken.

Teilnehmer

Gitarrenbegleitung

Auftritt auf der Geburtstagsfeier von Inge Schulz

An diesem Samstag feierte Frau Inge Schulz, Ehefrau des verstorbenen Liedertafel-Sängers Manfred Schulz, im Gasthof Basedau in Lütau ihren 80. Geburtstag. Als besondere Überraschung arrangierten ihre Töchter den Auftritt der Schwarzenbeker Liedertafel. Chorleiter Markus Götze wählte hierfür Stücke aus dem ständigen Repertoire wie z.B. ´Dat Du mien Leevsten büst´ oder ´Barbara Ann´ aus, die bei der Geburtstagsgesellschaft offensichtlich gut ankamen. Großen Spaß hatten auch die jüngsten Gäste, die sich begeistert zu den Rhythmen der Musik bewegten.

Landesdelegiertenversammlung des Sängerbundes Schleswig-Holstein

Präsidium SSH

An der diesjährigen LDV in Kiel nahmen mit Jasmin Schmidt als Liedertafel-Vorsitzende und Thorsten Schmidt als Kreisdelegierter zwei Mitglieder der Schwarzenbeker Liedertafel teil. Insgesamt fanden sich im Kieler Legienhaus etwa 160 Personen (davon 103 stimmberechtigt) ein. Der wesentliche Tagesordnungspunkt waren die Wahlen für die Posten des Vizepräsidenten, des Landeschorleiters und des Jugendreferenten. Da es keine Gegenkandidaten zu den Amtsinhabern gab, konnten Helmut Zech als Vizepräsident und Michael D. Müller als Jugendreferent mit nur 4 bzw. 2 Enthaltungen in ihren Ämtern bestätigt werden.

Mit Bernhard Emmer wurde ein kompetenter und sympathischer Kandidat für das Amt des Landeschorleiters vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Der gebürtige Wiesbadener studierte Musik in Frankfurt/M. und war anschleßend 10 Jahre als Kantor im Bistum Limburg tätig. Anschließend folgte ein Lehrauftrag an der Universität Mainz, bevor Bernhard Eller 1990 als Universitäts-Musikdirektor nach Kiel wechselte. Neben seiner Lehrtätigkeit im Fach Harmonielehre leitet er die etwa 140 Stimmen zählende Studentenkantorei und das 60-köpfige Collegium Musicum. Beide Ensembles geben im Winter mehrere gemeinsame Weihnachtskonzerte, im Sommer richten sie hingegen separate Veranstaltungen aus. Für den Sängerbund wird Herr Emmer u.a. Kurse für Chorleiter und deren Stellvertreter anbieten.

Weitere vom Sängerbund angebotene Seminare wenden sich u.a. an Vereinsvorsitzende. Neben finanz- und vereinsrechtlichen Inhalten und dem immer wiederkehrenden Thema GEMA sprachen sich Teilnehmer der LDV dafür aus, auch das Thema Mitgliederwerbung zu behandeln. Hierzu gebe es laut Präsidiumsmitglied Zech verschiedene Ansätze und Best practise-Beispiele, die beste Werbung bleiben aber weiterhin gute Konzerte. In diesem Zusammenhang ist auch der am 6. September in Husum stattfindende Männerchortag hervorzuheben, zu dem sich bereits etliche Chöre aus Dänemark und Schleswig-Holstein angemeldet haben. Die nächste Landesdelegiertenversammlung wird am 25.4.2015 vom Sängerkreis 5 (Nordfriesland), der dann auch den zweiten Kassenprüfer stellen wird, ausgerichtet.

Plakat Männerchortag

Auftritt auf der Silberhochzeitsfeier von Jasmin & Thorsten Schmidt

Markus Götze am Klavier

Chor von rechts

Auf Einladung der Liedertafel-Vorsitzenden Jasmin Schmidt und Ihres ebenfalls im Chor singenden Ehemannes Thorsten anlässlich ihrer Silberhochzeit trat der Gemischte Chor in fast vollständiger Besetzung am 14. Juni in Schröder´s Hotel auf.

Das abwechslungsreiche, aus 6 Stücken bestehende Programm, darunter ´Zigeunerleben´ und ´Kriminaltango´, begeisterte das Publikum.

Für unsere junge Gastsängerin Anna war dieses der letzte gemeinsame Auftritt mit der Liedertafel. Wenige Tage später trat sie nach 9-monatigem Aufenthalt in Deutschland die Heimreise nach Kalifornien an.

Chor von links

Silbernes Brautpaar und Gäste

Fotos: Lorenz Ni

Sommerkonzert ´Quer Beet - von klassisch bis modern´


Plakat Sommerkonzert 2014

Chorleiter Markus Götze

Publikum

´Musik quer Beet - von klassisch bis modern´, so lautete das diesjährige Motto des Sommerkonzerts der Schwarzenbeker Liedertafel. Trotz Tatort und der Fußball-WM - an diesem Sonntagabend fanden die Gruppenspiele ´Niederlande - Mexiko´ (2:1) und ´Costa Rica - Griechenland´ (1:1) statt - war der große Saal in Schröder´s Hotel bis auf den letzten Platz belegt. Somit erfreuten sich gut 200 Zuhörer am Auftritt des gemischten Chores. Dass auch mancher Fan der Liedertafel den Weg von Hamburg, der Ostsee-Küste und dem entfernten Nordrhein-Westfalen auf sich nahm zeigt, dass ihr Bekanntheitsgrad längst die Stadtgrenze Schwarzenbeks überschritten hat.

Ein Raunen ging durch den Saal, als der Chor in den Saal einzog. So schien die Reihe nicht abzureißen, bis endlich alle 39 Sängerinnen und Sänger ihren Platz auf den am Kopfende des Festsaals aufgestellten Podesten eingenommen hatten.

In ihrer bekannt humorvollen und zugleich informativen Art moderierte die Vereinsvorsitzende Jasmin Schmidt die Lieder an. Besonders gut gefiel dem Publikum anscheinend das neu einstudierte Stück ´Adiemus´ in der afrikanisch anmutenden Kunstsprache des Engländers Karl Jenkins, weshalb dieses sehr gern als Zugabe wiederholt wurde. Auch für die in kleinerer Besetzung gesungenen Stücke ´La Cucaracha´ und ´Das Beste´ - ein noch junges Stück der deutschen Band ´Silbermond´ - gab es viel Applaus.

Der Gesamtchor überraschte auch damit, dass die vertrauten und die neu einstudierten Chorsätze, darunter auch ´Für Frauen ist das kein Problem´ von Max Raabe, in unterschiedlichen Aufstellungen vorgetragen wurden. Nach Abschluss des über einstündigen Programms wurden die Sängerinnen und Sänger und insbesondere ihr Chorleiter Markus Götze mit ´standing ovations´ belohnt.

Hier erhalten Sie das Programm im PDF-Format.

Detail von links

Chor von rechts

Detail von rechts

Bässe beim Kriminaltango

Fotos: Uwe Schwegmann

Boßeltour

Boßeln 1

Boßeln 3

Boßeln 5

Als gemeinsame Veranstaltung von aktiven und passiven Vereinsmitgliedern und deren Familienangehörige hatten sich die Festausschuss-Vorsitzende Britta Günther und ihr Team in diesem Jahr für eine Boßeltour entschieden. Über 30 Teilnehmer meldeten sich zu diesem Event an und hatten, was das Wetter angeht, viel Glück: denn trotz wolkenverhangenem Himmel wurde niemand nass. Nach individueller Anreise per Fahrrad oder Auto startete die Tour um 10 Uhr am Brunstorfer Angelteich mit der Verkündung der Spielregeln und der Aufteilung auf vier Gruppen, die sich anschließend in zwei Blöcken auf den Weg machten. Die Teams ´Hase´ und ´Igel´ machten sich zuerst Richtung Sachsenwald auf den Weg, einige ´Spielzüge´ später folgten die Kontrahenten ´Fuchs´ und ´Reh´.

Egal ob jung oder alt (das Alter der Teilnehmer reichte von 4 bis 80 Jahren), Männlein oder Weiblein, jeder lieferte seinen Beitrag zum Teamergebnis, indem er oder sie die Boßelkugel ein Stück entlang des geplanten Weges rollen ließ. So ging es auf der Straße ´Forsthof´ und dem ´Totenweg´ durch die Brunstorfer Feldmark und zuletzt auf dem mitten über den Golfplatz verlaufenden Feldweg bis zur Straße ´Bölkau´. Für ausreichend Verpflegung in Form von Süßigkeiten und Getränken hatte der Festausschuss gesorgt, so dass an jeder Abzweigung eine kleine Pause eingelegt werden konnte. Wem dass nicht genügte, der konnte sich unterwegs an den Gaben der Natur laben, die Brombeerbüsche und Haselnussbäume hergaben.

Nach mehr als 50 Würfen je achtköpfigem Team wurde schließlich das Etappenziel, nämlich das Restaurant Langenbacher auf dem Gelände des GOLF & COUNTRY CLUB BRUNSTORF. Dort erwartete die Teilnehmer Gegrilltes und ein reichhaltiges Salatbuffet und durch die großen Glasfassaden ein herrlicher Ausblick auf die traumhafte Natur.

Selbst für den Rückweg hatte sich der Festausschuss noch auf eine Spiel- und Spaßeinlage vorbereitet. So galt es, Strohhalme als Blasrohre umzufunktionieren und damit Streichhölzer in ein Gefäß zu schießen. Hier zeigten besonders die jüngeren Tourteilnehmer Geschick und Ausdauer. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Wieder einmal hat der Festausschuss eine rundum gelungene Veranstaltung organisiert.

Boßeln 2

Boßeln 4

Golf & Country Club Brunstorf

Teilnahme am Umzug anlässlich des Stadtfestes

Liedertafel-Teilnehmer

Die Schwarzenbeker Liedertafel nahm erstmalig an diesem Umzug teil, um sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und Mitgliederwerbung zu betreiben. Eingekleidet in Chorkleidung aus fünf verschiedenen Epochen der jüngeren Chorgeschichte fanden sich 14 Aktive am Startpunkt des Umzugs am Hans-Koch-Ring ein. Kurze Zeit später ging es unmittelbar hinter dem den Umzug anführenden Spielmannszug der Feuerwehr Mölln los. Zunächst durch den Mühlenkamp, dann über die Autobrücke in den südwestlichen Teil der Stadt und schließlich ins Zentrum, wo diverse Angebote und zwei Veranstaltungsbühnen als Besuchermagnet fungierten. Nicht nur das auf einem Bollerwagen montierte Banner, sondern auch zahlreiche an Zuschauer links und rechts der Route verteilte Prospekte dürften die Popularität des Gemischten Chores in Schwarzenbek erhöht haben.

Umzug auf Brücke

Musikfest anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der DRK-Ortsgruppe Schwarzenbek

Bühne unter der Brücke

Sopran

Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde am 26. August 1914 durch den Geheimen Sanitätsrat Dr. Gustav Frank die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz zu Schwarzenbek gegründet. Am 07. April 1915 wurde diese Sanitätskolonne zum DRK-Ortsverein Schwarzenbek. Anlässlich des 100. Jubiläums organisierte der Ortsverband im Laufe des Jahres 2014 diverse Veranstaltungen, so auch das Musikfest am 20.9. mit Akteuren aus der Region. Der Gemischte Chor der Schwarzenbeker Liedertafel folgte gerne der Einladung zu dieser Veranstaltung.

Pünktlich zum angekündigten Auftritt füllten sich die Stühle und Bänke, die das Rote Kreuz eigens auf dem Veranstaltungsgelände unter der Brücke aufgestellt hatte, bis auf den letzten Platz. Chorleiter Markus Götze hatte gemeinsam mit den Vorstands-Kolleginnen ein buntes Programm zusammengestellt. 25 Sängerinnen und Sänger in Sopran, Alt, Tenor und Bass sangen bei herrlichem Spätsommer-Wetter die Stücke ´Conquest of Paradise´, ´Adiemus´, ´Barbara Ann´, ´Samba Lélé´ und ´Lollipop´. Trotz der für Chormusik nicht sonderlich geeigneten Akustik kamen die Töne wohl doch beim Publikum an, denn die Zuhörern spendeten kräftigen Applaus.

In ihren Schlussworten wies die Vorsitzende Jasmin Schmidt bereits auf den nächsten öffentlichen Auftritt der Schwarzenbeker Liedertafel hin, nämlich das Adventskonzert. Traditionell wird es am 1. Advent (30. November) in der St. Franziskus-Kirche, einem Ort mit sehr guter Akustik, stattfinden. Mit den Proben hierfür wurde kürzlich begonnen. Interessierte haben noch die Möglichkeit, an den Probeabenden in den Chorbetrieb ´hineinzuschnuppern´ und bei Gefallen aktiv an dem Konzert mitzuwirken.

Männerstimmen

Zuhörer

Auftritt anlässlich des 80. Geburtstages von Lothar Scheunemann

Am 27. September feierte unser Ehrenvorsitzender Lothar Scheunemann mit Familienangehörigen und Freunden seinen 80. Geburtstag im Hotel Schröder. Natürlich ließ sich der Gemischte Chor der Schwarzenbeker Liedertafel nicht zweimal bitten, ihrem langjährigen Vorsitzenden zu diesem Anlass ein Ständchen zu bringen.

Nach einer persönlichen Ansprache der heutigen Vorsitzenden Jasmin Schmidt präsentierte der Chor unter Leitung von Markus Götze dem Jubilar ein kleines Wunschkonzert, bestehend aus den Stücken ´Barbara Ann´, ´Dat du min Leevsten büst´, ´Wir lieben sehr im Herzen´ und ´Uti var hage´. Dieses kam dem Applaus nach zu urteilen auch sehr gut beim Publikum an. Als Zugabe wurde schließlich noch das Stück ´Samba Lélé´ gesungen, an dem Lothar Scheunemann in seiner aktiven Zeit als Bass auch immer viel Freude hatte.

18. WVS-Messe in Schwarzenbek

Bereits zum zweiten Mal war die Schwarzenbeker Liedertafel mit eigenem Stand auf der Messe der Wirtschaftlichen Vereinigung Schwarzenbek (WVS) vertreten. Trotz gutem und ungewöhnlich warmen Wetter, aber vielleicht auch wegen des Lokführerstreiks, fanden schon am sonst eher schwach besuchten Samstag viele Tausend Besucher aus Schwarzenbek und der Region den Weg auf das zum Messegelände mit über 150 Ausstellern umfunktionierte Buschkoppel-Areal.

So war die Besucheranzahl dann auch im Foyer des Gymnasiums, wo die Vereine ihre Stände aufschlagen durften und diverse Vorführungen statt fanden, doch recht hoch. Das aus aktiven Chormitgliedern rekrutierte Standpersonal hatte so vielfach Gelegenheit, mit musik-interessierten Besuchern in Kontakt zu kommen und über Vereinsleben und Repertoire zu diskutieren.

Etliche Besucher nahmen Informationsmaterial und Gutscheine für kostenfreie Probenabende mit. Besonders erfreulich war, dass wie bei der letzten Messe vor zwei Jahren auch direkt eine neue Sängerin gewonnen werden konnte, die seither regelmäßig an den Proben teilnimmt.

Team 1

Team 2

Chorwochenende in Plön

Wie in den beiden Vorjahren fand das Chorwochenende wieder auf dem Plöner Koppelsberg statt. Nach dem Eintreffen am Freitag abend und dem gemeinsamen Abendbrot stand bereits die erste zweistündige Probe unter der Leitung von Markus Götze an. Anschließend trafen sich alle Teilnehmer in dem angemieteten Gemeinschaftsraum, um den Abend mehr oder weniger erschöpft, aber in harmonischer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Die Arbeit an den Stücken des Weihnachtskonzertes wurde am Samstag in insgesamt vier Probeblöcken intensiv fortgesetzt. Die dafür benötigte Energie zogen Chorleiter und Aktive nicht nur aus den üppigen Mahlzeiten, die die Küche der JFBS Koppelsberg zubereitete, sondern auch aus Qigong-Übungen, die von Alt-Sängerin Raumbalance-Inhaberin Conny Preuss geleitet wurden. Außerdem bestand nach dem Mittagessen bei schönstem Wetter Gelegenheit zu ausgedehnten Spaziergängen z.B. am Ufer des Plöner Sees. Abgerundet wurde der proben-intensive Samstag wiederum durch ein gemütliches Beisammensein mit Schauspiel- und diversen Gesangseinlagen.

Traditionell klingt das Chorwochenende mit einer Führung oder Besichtigung und dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen aus. Nach dem Auschecken aus der Bildungsstätte ging es zunächst einige Kilometer westwärts bis nach Dersau zur Käserei Biss, wo uns der Firmenchef und gelernter Molkerei-Fachmann Sönke Biss bereits zur Führung durch den Milchvieh-Betrieb seines Bruders und die anschließende Käse-Verkostung erwartete. Bei der Führung durch den landwirtschaftlichen Teil erfuhren wir, dass sich der Betrieb bereits seit 110 Jahren im Familienbesitz befindet. Anhand der verschiedenen Baustile diverser Erweiterungsbauten wurde erläutert, wie sich die Stalltechnik allmählich vom vollkommen geschlossenen, den Wohnbereich mitheizenden Kuhstall bis zur vierseitig offenen Konstruktion veränderte. Denn wissenschaftlich sei erwiesen, dass die Wohlfühltemperatur der Rinder bei etwa 5°C liegt und lediglich Schutzmaßnahmen gegen Fliegen und andere lästige Insekten erforderlich sind. Dann produzieren die 130 mit Chip-Halsband versehenen Kühe bei einem pro Kopf-Verbrauch von täglich 100 l Wasser und reichlich ´Kuh-Müsli´, einem Gemisch aus Heu und Molke, insgesamt etwa 3.000 l Milch pro Tag.

Etwa ein Drittel davon geht per Pipeline direkt in die hofeigene Käserei, in der mittlerweile ein 1.500 l fassender Kessel installiert ist. Nach dem Pasteurisieren, wobei die Milch für ca. 30 sec. auf 75°C erwärmt wird, erfolgt der Gerinnungsprozess bei 32 °C. Neben dem Enzym Lab, das das Kasein gerinnen lässt, werden spezielle Bakterienkulturen beigegeben. Schon 40 Minuten später kann mit dem Erzeugen des Käsebruchs begonnen werden, wobei eine spezielle Käseharke zum Einsatz kommt. Das natürliche Reifen des Käses im Naturreifelager dauert wesentlich länger, nämlich mindestens 8 Wochen, manchmal mehr als ein Jahr. Aus 1.500 l Milch entstehen so rund 150 kg Käse der Sorten ´Sterntaler´ (4 Monate gereift und gut zu Wein passend), der Tilsiter-artige ´Deelenkäs´, der feinwürzige ´Bauernkaas´ oder der mit Bärlauch verfeinerte ´Heini´s Bester´, die alle einer ausgiebigen Verkostung unterzogen und nicht zuletzt wegen des Fettgehalts von über 50% allesamt als sehr lecker eingestuft wurden. Von der anschließenden Einkaufsmöglichkeit im Hofladen machten die Chormitglieder reichlich Gebrauch, auch wenn es sich wegen des zugesetzten natürlichen Konservierungsmittels Lysozym bei den angebotenen Käsesorten nicht um Bioprodukte handelte.

Die anschließende Heimfahrt wurde etwa auf halber Strecke in Bad Oldesloe unterbrochen, um in das dortige Glacehaus einzukehren. Die à la carte vorbestellten Mittagessen waren hübsch angerichtet und wohlschmeckend und wurden auch schnell serviert, so dass die Einkehr in diesem Lokal durchaus das i-Tüpfelchen eines gelungenen Chorwochenendes darstellte.

Teilnehmer

Frauen sind sprunghaft

Theaterspiel

Kuhmüsli

Sönke Bliss

Volkstrauertag

Passender konnte das Wetter nicht sein. Ein grauer Novembertag, deutlich kühler als die vorangegangenen Tage, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit kurz vor der Regengrenze. Trotzdem fanden sich über 100 Vertreter von Verbänden, Vereinen und der Kommunalpolitik sowie interessierte Bürger Schwarzenbeks am Gedenkstein in der Kollower Straße ein, um der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Gemeinsam mit dem Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde sorgte der Gemischte Chor der Schwarzenbeker Liedertafel für den musikalischen Rahmen der Gedenkfeier. Nach einem Posaunenstück sang die Liedertafel zunächst das Stück ´Meine Hoffnung und meine Freude´, das 1982 in Anlehnung an Jesaja 12 von Jacques Berthier komponiert wurde.

Anschließend hielt Bürgermeister Ruppert eine sehr informative Rede über die Geschichte des Volkstrauertags und die Betroffenheit der Stadt Schwarzenbek. Deren Söhne zogen voll Euphorie vor 100 Jahren in den ersten Weltkrieg. Doch Front- und Grabenkämpfe und neue Waffen wie das 1915 erstmalig eingesetzte Giftgas ließen viele Soldaten verstümmelt oder gar nicht mehr nach Hause kommen. Bereits im ersten Kriegsjahr waren 8 gefallene Schwarzenbeker zu beklagen. Am Ende des Krieges waren es immerhin 72 Gefallene, deutschlandweit mehr als zwei Millionen. Viele davon ´in fremder Erde namenlos begraben´, wie es in den Todesanzeigen damals hieß. Doch die Angehörigen brauchten einen Platz zum Trauern, und so entstanden flächendeckend Gedenkstätten wie in Schwarzenbek an der Kollower Straße. Noch mehr Leid brachte der zweite Weltkrieg mit, dessen Beginn sich nun schon zum 75. Mal jährte. Ihm fielen laut Frank Ruppert 112 Schwarzenbeker Soldaten zum Opfer.

Zwischen dieser Rede und der anschließenden Kranzniederlegung, die Bürgermeister Ruppert gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgervorsteher Roman Larisch vornahm, sang die Liedertafel aus der ´Deutschen Messe´ von Franz Schubert das Stück ´Zum Eingang´, das passend mit der Zeile ´Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich quälen´ beginnt. Es folgten Gebet und Totenehrung durch die Gemeindereferentin der katholischen Kirchengemeinde, Frau Simone Plengemeyer, bevor die Liedertafel ihr drittes Stück darbot, den ´Schlussgesang´ ebenfalls aus der ´Deutschen Messe´.

Kranz

Adventskonzert 2014

Weihnachtsbaum

Plakat Adventskonzert 2014

Dass die Adventszeit in Schwarzenbek mit dem Konzert des Gemischten Chores der Liedertafel eingeläutet wird, hat mittlerweile Tradition. Gleiches gilt für die Eröffnung des Adventskonzertes mit dem Einzug der Sängerinnen und Sänger bei Kerzenschein mit dem Gesang ´Alta Trinita Beata´. Spätestens jetzt dürfte auch den Konzertbesuchern, die den Weg in die St. Franziskus-Kirche bei leichtem Frost zu Fuß angetreten hatten, warm ums Herz geworden sein.

Warmherzige Worte fand dann auch Pastor Jessen, der die Zuhörer und den Chor im Gotteshaus begrüßte und auch mit seinen Worten auf eine besinnliche Adventszeit einstimmte. Chorleiter Markus Götze, der die anschließende Moderation übernahm, konnte in mehrfacher Hinsicht zufrieden sein. Obwohl das Event in diesem Jahr keine Berücksichtigung im Terminkalender der Lokalpresse fand und an exponierten Stellen ausgehängte Plakate unberechtigterweise von Dritten entfernt worden sind, fanden rund 250 Menschen am Nachmittag des ersten Advents ihren Weg in die St. Fraziskuskirche. Der Chor glänzte nicht nur mit der Anzahl von immerhin 43 Sängerinnen und Sängern, sondern war auch dank Chorwochenende, Stimmbildungsübungen und persönlichem Engagement jedes Einzelnen bestens für das Konzert präpariert.

So kamen die Zuhörer in den Genuss einer bunten Mischung von Weihnachtsliedern aus vieler Herren Länder. Klassiker aus Deutschland wie ´Macht hoch die Tür´ oder ´Alle Jahre wieder´, letzteres allerdings in einem teilweise achtstimmigen Satz, gehörten ebenso zum diesjährigen Repertoire wie Stücke aus der Neuen Welt, die wie ´Joy to the world´ und ´I saw three ships´ vielen Leuten aus weihnachtlichen Spielfilmen geläufig sind. Highlights waren sicher auch die von einer kleinen Besetzung interpretierten Stücke ´Seht das Wunder ist geschehen´ und ´Leise rieselt der Schnee´ in der den Meisten wohl nicht bekannten Fassung von ´Jens Klimek´. Dem Beifall zufolge beeindruckte das Spiritual ´Listen to the story of Babylon´ das Publikum am stärksten. Viele Zuhörer bekamen Gänsehaut, als Bianka Kahrau-Hennings ihr Solo sang.

Hier erhalten Sie das Programm im PDF-Format.

Gesamtchor

Alt-Seite

Sopran-Seite

Fotos: Bernd Münchow (2), Uwe Schwegmann (1)

Bergedorfer Advent 2014

Nach dem gelungenen Adventskonzert in der Schwarzenbeker St. Franziskus-Kirche hatten die Sängerinnen und Sänger der Schwarzenbeker Liedertafel am darauffolgenden Donnerstag nochmals Gelegenheit, einem interessierten Publikum einen Großteil der einstudierten Lieder zu präsentieren. Im Rahmen des Bergedorfer Advent 2014, bei dem in der Zeit vom 1. - 23. Dezember täglich um 18 Uhr eine halbstündige Veranstaltung in der St. Petri und Pauli-Kirche auf dem Programm stand, hatte die Liedertafel am 4. Dezember ihren Auftritt.

Trotz des Auftritts an einem Wochentag und einiger krankheitbedingter Ausfälle konnte Chorleiter Markus Götze mehr als 30 Aktive zu der um einige Stücke verkürzten Wiederholung des Adventskonzerts begrüßen. In der bezaubernden, über 500 Jahre alten Fachwerk-Kirche in der Mitte Bergedorfs fanden sich trotz des attraktiven Weihnachtsmarktes pünktlich zum Konzertbeginn mehr als 30 Interessierte ein, um den Tönen der Liedertafel zu lauschen. Der großartige Applaus und herzliche Dankesworte dafür, dass dieses schöne Konzert für die doch vergleichsweise kleine Anzahl an Zuhörern stattfinden konnte, waren eine schöne Anerkennung für die wieder sehr gute Leistung an diesem Abend. An dieser Stelle soll auch nicht versäumt werden, dem Bergedorfer Kantor Klaus Singer für die Durchführung des Einsingens zu danken.

Etliche der Sängerinnen und Sänger reisten per Bahn zu ihrem Auftritt an. Sie nutzen nach dem Konzert noch die Gelegenheit zu einem Bummel über den Bergedorfer Weihnachtsmarkt und ließen den schönen Abend so bei Glühwein, Grillwurst und guten Gesprächen ausklingen.

Adventskranz

Chor: rechter Flügel

Chor: linker Flügel

Weihnachtsfeier 2014

Begruessung

Ueberraschung

Mehr als 60 Gäste konnten Jasmin Schmidt und Britta Günther in ihren Funktionen als Vorsitzende von Verein bzw. Festausschuss zur diesjährigen Weihnachtsfeier begrüßen. Hotelier Hans Schröder hatte seine Veranda wieder weihnachtlich dekorieren lassen. Zudem trug er mit einem ´auf´s Haus gehenden´ Begrüßungsgetränk ebenso zur entspannten Atmosphäre bei wie die Vorsitzende, die kleine Überraschungsgeschenke an die anwesenden Vereinsmitglieder verteilte. So wurde die Zeit bis zum Auftragen der Speisen an allen Tischen problemlos mit Smalltalk sowie dem Austauschen von Anekdoten und Witzen überbrückt.

Nach dem Verzehr von Grünkohl, Pannfisch oder Schweinemedaillons war weiterhin für das Wohl der Gäste gesorgt. Der Festausschuss hatte nicht nur für jeden Tisch prall gefüllte ´bunte Teller´ vorbereitet, sondern auch gemeinsam mit einigen Aktiven ein weihnachtliches Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. So gaben Sieglinde Zimprich und Gerda Sieg lustige und besinnliche Weihnachtsgeschichten zum Besten, während Edith Ekruth einige plattdütsche Anekdoten und Gedichte parat hatte. Selbstverständlich wurden auch gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, bevor sich die Veranstaltung gegen 23 Uhr dem Ende neigte.

Gaeste

Einlage

Christvesper mit Pastorin Klinge

Den Abschluss der diesjährigen Chorsaison bildete wieder die musikalische Begleitung der Christvesper in der St. Franziskus-Kirche. Nach dem Einsingen im St. Franziskus-Haus nahmen die immerhin 28 Sängerinnen und Sänger ihren Platz auf der Empore des bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshauses ein, um die Christvesper pünktlich um halb fünf mit dem Stück ´Was soll es bedeuten´ zu eröffnen. Nach der Begrüßung durch Pastorin Klinge sollte noch viel gesungen werden an diesem Heiligabend, denn neben den fünf Stücken der Liedertafel hatten Pastorin Klinge und Chorleiter Markus Götze sechs von der Gemeinde zu singende Weihnachtslieder ausgewählt.

Traditionell sind auch Lesungen fester Bestandteil einer Christvesper. An diesem Spätnachmittag rezitierte Pastorin Klinge ´Jesaja 9, 1-6´ und ´Lukas 2, I-III´. In ihrer Predigt widmete sie sich der Sage von ´Babuschka und den drei Königen´, um dann auf die Not von Flüchtlingen aus vieler Herren Länder überzuleiten und an die Hilfsbereitschaft und Toleranz der Gottesdienstbesucher zu appellieren.

Nach dem obligatorischen, von der Gemeinde gesungenen ´O du fröhliche´ sang die Liedertafel das bekannte aus Wales stammende Weihnachtslied ´Deck the hall with boughs of holly´. Zum Abschluss wurde das Stück ´The little drummer boy´ erstmals mit Orgelbegleitung interpretiert. Für beide Stücke spendeten die Gottesdienstbesucher viel Applaus.

Weihnachtsbaum


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