Veranstaltungen in 2017

16.02. Mitgliederversammlung

04.05. Auftritt in der Seniorenresidenz St. Franziskus

13.05. Chorausflug zum Jagdhaus in Hamwarde

29.05. Mannschaftspokalschießen

16.07. Sommerkonzert

29.07. Auftritt anlässlich der Diamantenen Hochzeit des Ehepaars Schwedler

27.10. - 29.10. Chorwochende in Bäk

03.12. Adventskonzert

06.12. Auftritt anlässlich der DRK-Adventsfeier in Elmenhorst

07.12. Begleitung der Trauerfeier für Gerda Scheunemann

07.12. Weihnachtsfeier der Liedertafel

24.12. Christvesper mit Pastor Schöer


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Mitgliederversammlung

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 16. Februar konnte der Vorstand des Gemischten Chores der Schwarzenbeker Liedertafel von 1843 e.V. 35 aktive und passive Mitglieder begrüßen. Auch der Ehrenvorsitzende Lothar Scheunemann nahm an der Versammlung im Hotel Schröder teil. Bereits vor Beginn des offiziellen Teils wurde das Lied ´Viel Glück und viel Segen´ für Kerstin und Conny angestimmt, da beide wenige Tage zuvor Geburtstag hatten.

Anschließend ehrte die Vereinsvorsitzende Jasmin Schmidt langjährige Sänger. Die vereinsinterne Urkunde für 10 Jahre Singen im Chor erhielten Jürgen Döring und Thorsten Schmidt. Die offiziellen Urkunden des Sängerbundes für 15 Jahre Singen im Chor hätten Britta Schnigge und Ute Schwegmann in Empfang nehmen sollen, beide waren aber leider verhindert. Das diesjährige Highlight war dann die Verleihung des silbernen Ehrenzeichens des Sängerbundes Schleswig-Holstein für 25 Jahre Singen im Chor, das Hannelore Lausen persönlich aus den Händen der Vorstandsmitglieder Conny Bente und Jasmin Schmidt in Empfang nehmen konnte.

Jubilarin Hannelore Laussen

In ihrem Bericht ermunterte die Liedertafelvorsitzende, die wenige Wochen zuvor chor-intern das Repertoire für das Sommerkonzert bekannt gegeben und dafür nicht nur positive Kommentare erhalten hatte, ihre Mitsängerinnen und Mitsänger dazu, sich einfach auf neue Stücke einzulassen, auch wenn die ersten Probenabende mühsam seien. Bis zum Konzert gäbe es noch genügend Probentermine und bislang habe der Chor noch jedes Stück im Konzert gut dargeboten, auch wenn die ´Durststrecke´ hin und wieder lang gewesen sei. In Ihrem Jahresrückblick stellte Jasmin Schmidt fest, dass sowohl das Sommer- als auch das Adventskonzert beim Publikum sehr gut angekommen seien. Auch das Presseecho zu diesen Konzerten war durchaus positiv und mit Adjektiven wie ´beschwingt´ und ´stimmgewaltig´ untermauert. Die gute Beteiligung bei der Christvesper am Heiligabend, bei der die Stärke des Chors immerhin 27 Personen betrug, wurde ebenfalls von der Vorsitzenden hervorgehoben.

Chorleiter Markus Götze resümierte ebenfalls zufrieden, dass der Chor immer besser klinge und ihm die Probenarbeit weiter viel Freude bereite, zumal es in den Proben ruhiger geworden sei. Er empfahl, die vereinzelten Stimmbildungsabende mit Marlies Körner fortzusetzen. Einen Ausblick für 2017 und für das Jubiläumsjahr 2018 mochte Markus Götze noch nicht geben, da inhaltlich noch nicht alles geklärt sei. Dieses war für die Entlastung des Vorstandes, die nach dem Bericht des Kassenprüfers einstimmig erfolgte, natürlich nicht von Relevanz.

Zur Wahl standen die Posten des Festausschuss-Vorsitzenden und eines Kassenprüfers: Carmen Christiansen erklärte sich gerne bereit, ihr Mandat als Kassenprüferin zu verlängern. Aufgrund des Ausscheidens von Karen Dallinger, die sich aufgrund permanenter Terminkonflikte schweren Herzens aus dem Chor verabschiedete und fortan ´nur noch´ Geige im Hasse-Orchester spielen wird, war der Vorsitz des Festausschusses hingegen neu zu besetzen. Dieses Amt wird Marion Tomalla zukünftig übernehmen. In beiden Fällen erfolgte die Wahl ohne Gegenstimme.

Als letzten Tagesordnungspunkt gab Jasmin Schmidt dann noch einen Ausblick auf das Jahr 2018, in dem die Liedertafel ihr 175-jähriges Jubiläum begehen wird. Es wurden bereits diverse Ideen entwickelt und vorgestellt, die jedoch noch u.a. mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung abgestimmt werden müssen. Der offizielle Teil der Versammlung endete dann mit dem ´Irischen Reisesegen´ aus dem ständigen Repertoire der Liedertafel. Anschließend wurde noch bis in die Nacht geklönt und diskutiert.

Dank an Karen Dallinger

Erweiterter Vorstand 2017

Auftritt in der Seniorenresidenz St. Franziskus

Wie in den beiden Vorjahren trat der gemischte Chor mit knapp 30 Aktiven am 4. Mai in der Seniorenresidenz St. Franziskus auf, um für ältere und mobilitätseingeschränkte Mitbürger zu singen. In diesem Jahr hatte der Auftritt schon beinahe Konzertcharakter, denn es wurde ein Programm mit einer Länge von über einer Stunde bestritten.

Zum Repertoire an diesem Abend gehörten eigens dafür eingeübte Stücke wie ´Süße Liebe liebt den Mai´ oder ´Wenn alle Brünnlein fließen´. Einige Stücke wurden auch gemeinsam mit dem Publikum gesungen. Zu den in der Seniorenresidenz z.B. aus Singkreisen bekannten Stücken zählten u.a. ´Nun will der Lenz uns grüßen´ oder ´Die Gedanken sind frei´. Diese wurden dann auch gemeinsan mit den Senioren gesungen. Zudem bot die Liedertafel einige kürzlich einstudierte Stücke aus dem Repertoire für das diesjährige Sommerkonzert dar.

Chorausflug zur Jagdhütte im Hamwarder Forst

Auch in desem Jahr lud der Festausschuss - seit der diesjährigen Mitgliederversammlung geleitet von Marion Tomalla - wieder zu einem Chorausflug ein. Am Samstag, den 13. Mai, fanden sich die etwa zwei Dutzend Teilnehmer mit ihren Fahrrädern pünktlich auf dem Parkplatz an der Kollower Straße ein. Petrus hatte es recht gut mit den Sängerinnen und Sängern sowie den teilnehmenden Familienangehörigen gemeint. Auch wenn es anfangs noch frisch war, stiegen die Temperaturen im Laufe der Fahrt trotz bedeckten Himmels doch merklich an. So ging es mit guter Laune über den schönen Radweg durch Wald und Flur zunächst bis nach Kollow und von dort aus in den Hamwarder Weg, einen gut asphaltierten Wirtschaftsweg. Der erste Abzweig bot dann schon neben einem in Blüte stehenden Rapsfeld Platz für eine Pause, in der der Festausschuss fruchtige Stärkung ohne und mit Prozenten kredenzte.

So war die Bewältigung der nächsten Kilometer ein Leichtes. Am Ortseingang von Hamwarde bot sich eine Pferdeweide für Schnappschüsse an, dann ging es weiter und nach zweimaligem Abbiegen (beim ersten Mal in der Nähe eines bewohnten Storchennestes) befand sich der Tross bereits im Forstweg und damit auf Kurs Richtung Etappenziel. Vorbei an einigen per Auto angereisten Chormitgliedern, in deren Navigationssystemen die Jagdhütte nicht verzeichnet war, waren noch einige hundert Meter bis zu Dietrich und Walter zu bewältigen, die nicht nur die virtuelle Zielfahne schwenkten, sondern auch für eine hervorragende Logistik verantwortlich zeichneten.

So konnten sich die Radler sogleich um das prächtig züngelnde Lagerfeuer setzen und ihren Durst mit Getränken ihrer Wahl löschen. Wenig später traf dann auch schon Metzgermeister Michael Schaper von der Fleischerei Schmidt ein, um seinen Grill aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Mit mehreren Fleisch- und Wurstsorten sowie diversen Salaten war für das leibliche Wohl also bestens gesorgt. Derart gut gesättigt genossen es die Teilnehmer, noch am Lagerfeuer neben der Jagdhütte verweilen zu dürfen. Wer noch etwas Platz im Magen hatte, konnte sich quasi zum Nachtisch ´angeschmolzene Marshmellows´ vom Weihnachtsengel Finja servieren lassen. Dann wurde das eine oder andere Stück aus eigens zusammengestellten Liedheftchen angestimmt. Und auch die beigestellten ´Mundorgel´-Exemplare wurden mehrfach genutzt. Diese enthielten zwar meist nur Liedtexte, jedoch keine Noten. Doch es gab kaum ein Stück, bei dem nicht irgendein Teilnehmer die zugehörige Melodie ´im Ohr´ hatte. Besonders die älteren, vielfach per Pkw angereisten Teilnehmer bewiesen hier besonderes Talent. Die ´musikalische Früherziehung´ hat im Laufe der Jahrzehnte offensichtlich an Stellenwert verloren.

Der Aufenthalt im Hamwarder Forst endete mit Kaffee und teilweise selbstgemachtem Kuchen. Dann schwangen sich die meisten Radler zügig aufs Rad, denn in der Ferne war schon das Grummeln des in der Wettervorhersage angekündigten Gewitters zu hören. Auf kürzester Strecke ging es nun direkt durch den Wald und ein kurzes Stück entlang der Linau in Richtung des Schwarzenbeker Wohngebiets ´Forsthof´, während ein Teil des Festausschuss-Teams mit einigen Helfern für ´Klar Schiff´ in der Jagdhütte sorgten. Das Fazit: Bis auf das drohende Gewitter hatten wir einen wunderbaren Chorausflug, der sicher allen Teilnehmern Spaß gemacht hat. Wir würden uns freuen, wenn der Festausschuss auch im kommenen Jahr Ähnliches auf die Beine stellt.

Rast bei Kollow

Pferdekoppel

Am Stammtisch

Flambierter Marshmellow

Streckenführung

Mannschaftspokalschießen

Auf Einladung der Schwarzenbeker Schützengilde nahmen in diesem Jahr acht Vertreter der Schwarzenbeker Liedertafel von 1843 e.V. an dem Mannschaftspokaschießen teil. In zwei Teams traten die Sängerinnen Angelika, Conny B., Jasmin, Kerstin und Petra, die Sänger Andreas und Thorsten sowie Hannelores Partner Ulrich in der offenen Klasse an. Geschossen wurde mit Kleinkaliber-Gewehren im Stehen, wobei für die Gewehre höhenverstellbare Auflagen genutzt werden konnten. Mitglieder der Schützengilde sorgten nicht nur für die Sicherheit auf dem Schießstand, sondern coachten die Gelegenheitsschützen auch. Wie die Hinweise des Chorleiters in den Proben fanden auch die Tipps der Aufsichtspersonen offene Ohren, und so verbesserte sich die Zielgenauigkeit manches Schützen von Schuss zu Schuss.

Dank des guten Wetters saßen die beiden Liedertafel-Teams anschließend noch im Biergarten des Schützenheims zusammen. Es wurde nicht nur, aber auch über das Schießen gefachsimpelt. Am Ende stand fest: Die Teilnahme am Mannschaftspokalschießen macht immer wieder Spaß und auch im kommenden Jahr wird die Liedertafel wieder dabei sein.

Bestärkt wurde dieser Beschluss durch das gute Ergebnis: In diesem Jahr erhielt das Team Liedertafel II als zweitbeste von 14 Mannschaften in der offenen Klasse mit 139,9 Punkten sogar einen von der Bäckerei Eggers gestifteten Pokal! Davor lag nur noch die Familie Matzat mit 142,2 Punkten. In den Einzelwertungen der 48 Damen erreichten Jasmin mit 44,9 Punkten den 14. und Kerstin mit 46,1 Punkten den 11. Platz. Unter den 72 Herren waren Andreas H. mit 44,9 Punkten (23. Platz) und Thorsten mit 48,9 Punkten (4. Platz) besonders erfolgreich. Weitere Ergebnisse sind der Homepage der Schützengilde zu entnehmen.

Zielscheibe

Team I und Team II im Biergarten
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Sommerkonzert

Plakat Sommerkonzert 2017
Design: Sahra Klar, Ratzeburg

Strandwetter gab es in der ersten Julihälfte 2017 nicht, nur selten kletterte das Thermometer über 20 Grad. Vielleicht war das der Grund für den Ansturm auf die rund 160 Sitzplätze im Festsaal des Hotels Schröder? Auf jeden Fall sollte es den Besuchern warm ums Herz werden, das versprach schon der Titel ´Wie romantisch ...´ auf den vielen ausgehängten Plakaten, mit denen die Schwarzenbeker Liedertafel im Vorfeld für das diesjährige Sommerkonzert warb. Tatsächlich reichte die vom Hotelier aufgestellte Bestuhlung am Ende nicht aus, so dass tatkräftige Helfer und Helferinnen aus den Reihen des Chors noch einige Dutzend Stühle aus benachbarten Räumen heranschaffen mussten. So konnte die Liedertafel-Vorsitzende Jasmin Schmidt etwa 200 Gäste begrüßen. In ihrer ungewohnt kurzen Ansprache wies sie darauf hin, dass es romantische Lieder schon seit vielen Jahrhunderten gäbe und das Programm daher in diesem Jahr sehr vielfältig sei. In den Folgejahren würden modernere Stücke aber wieder stärker in den Vordergrund treten.

Anschließend übernahm Chorleiter Markus Götze die Moderation. In humorvoller Weise lenkte er die Aufmerksamkeit auch auf das ältere Liedgut, indem er z.B. das Publikum anregte, auf die Hintergedanken zu achten, die Herr Arnold hatte, als er den Text ´Erlaube mir feins Mädchen´ zu Brahm´s Komposition aus dem Jahre 1864 verfasste. Doch auch besinnliche Seiten wurden aufgeschlagen. So erfuhren die Konzertbesucher, dass die Silbermond-Sängerin Stephanie Kloß eine ganz persönliche Beziehung zu dem Stück ´Das Beste´ hat, welches im Jahr 2006 erschien und in vielen deutschsprachigen Charts Spitzenpositionen erreichte. Wenn sie dieses Stück singt, muss sie häufig an ihren verstorbenen Vater denken und mahnt: jemand, der Dir wichtig ist, kann plötzlich nicht mehr da sein. Darum schätze jede Minute mit ihm und sei glücklich, diesen Menschen um Dich zu haben! Wenn einem da nicht warm ums Herz wird!

Im weiteren Verlauf des gut einstündigen Konzerts erfuhren die Besucher zum Beispiel, dass das in kleiner Besetzung gesungene Stück ´Moon River´ als Filmmusik für ´Frühstück bei Tiffany´ mit Audrey Hepburn komponiert wurde und dafür 1962 den Oskar als bester Filmsong erhielt. Im selben Jahr wurde Matthias Otto geboren, der später als Sänger Max Raabe große Erfolge feierte und dessen ´Für Frauen ist das kein Problem´ ebenfalls vom Gemischten Chor der Schwarzenbeker Liedertafel von 1843 dargeboten wurde. Ein deutliches Raunen ging durch den Saal, als der ansonsten in Sachen Filmkunst durchaus bewanderte Chorleiter bekannte, den 1930 gedrehten Film ´Die drei von der Tankstelle´ nicht zu kennen. Aber immerhin wusste er das Publikum mit der Feststellung zu verblüffen, dass es sich bei den im Film auftretenden Barkeepern um die ´Comedian Harmonists´ handelte, die dort das ´Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen´ zum Besten gaben. Weitere Filmmusiken, die Markus Götze mit fundierten Hintergrundinformationen anzukündigen wusste, waren die Stücke ´Over the Rainbow´ aus dem Film ´Der Zauberer von Oz´ mit Bianca Kahrau-Hennings als Solo-Sängerin sowie ´Gabriella´s Song´ aus dem dänisch-schwedischen Musikfilm ´Wie im Himmel´, bei dem Britta Schnigge und Birgitt Stauch als Solistinnen wirkten.

In ihren Schlussworten bedankte sich Jasmin Schmidt nochmals bei den Konzertbesuchern nicht ohne auf das Adventskonzert am 3.12. in der St.-Franziskuskirche und auf das große Jubiläum mit vielen Events im Laufe des Jahres 2018 hinzuweisen. Zum Ausklang bedankte sich der Chor mit den Zugaben ´Hallelujah´, ´Wochenend und Sonnenschein´ und ´Kom!´ bei seinen Gästen.

Hier erhalten Sie das Programmdes gut einstündigen Konzertabends im PDF-Format.

Chor in Aufstellung

Sommerkonzert 1

Sommerkonzert 1

Sommerkonzert 1

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Auftritt anlässlich der Diamantenen Hochzeit des Ehepaars Schwedler

Viele Jahre sangen Edith und Gerd Schwedler gemeinsam im Gemischten Chor der Schwarzenbeker Liedertafel. Obwohl die Sopranistin und der Tenor seit einigen Jahren nicht mehr aktiv an Proben und Konzerten teilnehmen können, halten sie der Liedertafel immer noch als fördernde Mitglieder und Zuhörer bei fast allen öffentlichen Konzerten die Treue. So setzte der Vorstand dann auch alle Hebel in Bewegung, um trotz der bereits eingeläuteten Sommerpause dem Wunsch des Ehepaars nachzukommen und bei ihrer diamantenen Hochzeit einige Stücke zum Besten zu geben.

Zum Einsingen konnte Chorleiter Markus Götze einen in halber ´Personalstärke´ angetretenen Chor begrüßen. Während die Frauenstimmen recht gut besetzt waren, waren Tenor und Bass mit jeweils einem Sänger aufgrund der Urlaubszeit leider unterbesetzt. Doch dies tat der Motivation keinen Abbruch, zumal Markus Götze ebenfalls als Vokalist im Tenor mitsang. So konnte dem Ehepaar Schwedler und seinen Gästen in der Veranda von Schröder´s Hotel ein kurzes, aber abwechslungsreiches Programm geboten werden. Neben einigen Stücken aus dem Sommerkonzert (u.a. ´KOM!´ und ´An hellen Tagen´) wurde das schmissige ´Barbara Ann´ sowie der beliebte ´Irische Reisesegen´ gesungen. Den Abschluss bildete der dreistimmige Kanon ´Dona nobis pacem´.

Edith und Gerd Schwedler bedankten sich nicht nur mit einer Spende bei den Sängerinnen und Sängern, sondern luden auch auf einen Imbiss ein, was aber aus Zeitgründen dankend abgelehnt wurde. Edith Schwedler ließ es sich aber nicht nehmen, mit ihren Vereinskollegen nach dem Schmettern des ´Bücklings´ auf das Jubelfest anzustoßen.

Diamantenes Ehepaar

Chor in Teilbesetzung

Auf ein Gläschen mit der Jubilarin

Chorwochende in Bäk

Für das diesjährige Chorwochenende konnten Räumlichkeiten im Christophorus-Haus in Bäk am Ratzeburger See belegt werden. Am Freitag des letzten Oktoberwochenendes meinte das Wetter es noch gut mit uns, so dass die Zeit zwischen Anreise bzw. Zimmerbezug und dem Abendessen noch für kleinere Spaziergänge vor Ort genutzt wurde. Vor dem offiziellen Teil stärkten sich die bereits am ersten Tag angereisten zwei Dutzend Sänger mit einem reichhaltigen Abendbrot, das auch ein großes Salatbuffet und warme Pfannkuchen mit Apfelmus umfasste.

Nach der zweistündigen Probe, in der an bereits gut sitzenden Stücken noch etwas ´Feinschliff´ erfolgte, lud der Festausschuss zu einem gemütlichen Beisammensein ohne feste Programmpunkte. Dennoch wurde nicht nur geklönt, sondern auch noch das eine oder andere Lied gemeinsam gesungen. Als ´Animateure´ trugen Bianka mit ihrem ´Früchtekanon´ und Kerstin und Britta mit ihrem Lied ´Das Beste´ bei. Zu der Melodie von Smokies Hit ´Living next door to Alice´ hatten sie in ihrem Liedtext Eindrücke rund um Chor und Proben zu einem wahren Werbesong für die Schwarzenbeker Liedertafel zusammengefasst.

Am nächsten Morgen konnte Chorleiter Markus Götze dann bereits 36 Sängerinnen und Sänger beim Frühstück begrüßen. In vier teilweise zweistündigen Probeblöcken, unterbrochen nur durch Getränke- bzw. die zweistündige Mittagspause wurde an diesem Samstag intensiv an den Stücken für das Adventskonzert 2017 gearbeitet. Auf Wunsch der Vorsitzenden wurde die Mittagspause gekürzt, um vor dem Panorama mit Ratzeburger See und Dom aktuelle Chorfotos zu schießen. Chorschwester Angelika nutzte die Mittagspause, um mit einigen MitsängerInnen ihre umgetextete Version des Max Raabe-Stückes ´Für Frauen ist das kein Problem´ für die Abendveranstaltung einzustudieren.

Das vom Festausschuss gestaltete Abendprogramm musste dann wegen des Orkantiefs ´Herwart´ abgeändert werden. Eine eingeplante niederdeutsche Laienspielgruppe sagte ihren Auftritt aus der nicht unbegründeten Furcht, die Zufahrtsstraßen könnten durch umgestürzte Bäume blockiert werden, ab. So musste improvisiert werden. Den Anfang machte Jasmin mit einer ´Vorstellungsrunde der anderen Art´, bevor Andreas einen Rundgesang initiierte. Da passte es gut, dass nach einigen solistischen Einlagen der Fokus auf Angelika lag, die mit ihrem Minichor und dem mittags einstudierten Stück eine Art ´Flash Mob´ startete. Edith trug wieder mit plattdütschen Kurzgeschichten zur Erheiterung bei, bevor das Unvermeidliche geschah: Es wurden beliebte Stücke aus dem ständigen Repertoire und zurückliegenden Sommerkonzerten angestimmt, zu vorgerückter Stunde dann auch Karaoke-Apps gestartet und später Hits und Schlager, die aus Bluetooth-Lautsprechern klangen, lauthals mitgesungen und auch Tanzbeine geschwungen. Unterbrochen wurde diese Gute-Laune-Session nur um Mitternacht, um Thorsten ein Geburtstagsständchen zu singen und mit einem Glas Sekt auf sein Wohl anzustoßen.

Ein harter Kern versammelte sich am nächsten Morgen bei Schietwetter am Ratzeburger Marktplatz, um mit dem Hobby-Stadtführer Teile der Inselstadt zu erkunden. Als erste Station wurde die Stadtkirche St. Petri, einzige Querschiff-Kirche Schleswig-Holsteins, angelaufen. Nach der Zerstörung der Ratzeburger Altstadt durch die Dänen im Jahr 1693 wurde St. Petri von 1787 bis 1791 als reine Predigtkirche für die Stadtbewohner und die ebenfalls auf der Insel beherbergte Garnison gebaut. Sie fügte sich gut in die neu (nach dem Vorbild der Stadt Mannheim) angelegte barocke Planstadt mit ihren streng rechtwinkligen Baublöcken ein. Auch zu dem Ernst-Barlach-Museum, dem im ehemaligen Herrenhaus der Herzöge von Mecklenburg untergebrachten Kreismuseum und dem von Heinrich dem Löwen gestifteten und 1170 fertiggestellten Dom wusste der Herr viel zu erzählen. Im Dom wurden die Erzählungen noch musikalisch untermalt, da eine Organistin zur gleichen Zeit probte. Den Abschluss des Chorwochenendes bildete schließlich das Mittagessen in der Farchauer Mühle. Die Heimfahrt gestaltete sich danach unproblematisch, da viele freundliche Helfer die von Herwart umgestürzten Bäume inzwischen von den Straßen geräumt hatten.

Chorprobe

7 Freunde mit Chorleiter

Gemütliches Beisammensein

Stadtkirche St.Petri

Gruppe vor Dom

Edle Fischplatte

Adventskonzert

´Wenn nahezu zeitgleich die beiden großen Chöre Liedertafel und SingSangSong auftreten, haben die Zuhörer die Qual der Wahl. Trotzdem waren am Sonntagabend sowohl die St.-Franziskus-Kirche mit 250 Besuchern (Liedertafel unter Leitung von Markus Götze) als auch die St.-Michael-Kirche (SingSangSong unter der Leitung von Dimitri Tepliakov) mit etwa 150 Zuhörern gut besucht, die den Adventskonzerten lauschten,´ schrieb die Bergedorfer Zeitung nach den Konzerten, die beide am 1. Advent in Schwarzenbek stattfanden.

In ihrer Begrüßung stellte die ´Hausherrin´ der St.-Franziskus-Kirche, Pastorin Sigrun Kühn, sich die Frage, ob dieses denn bereits das 174. Adventskonzert der Liedertafel sei, da doch im kommenden Jahr das 175. Vereinsjubiläum anstünde. Und was das Besondere ausmache, zum 1. Advent zu singen, vermittelte sie mit der Kurzgeschichte ´Das ist ja wie Weihnachten´, in der drei ´Wessi´-Studentinnen in einem Ostberliner Wohnblock ihren Frieden mit dem anfangs ungeliebten, glatzköpfigen jungen Kerl aus dem Dachgeschoss finden.

´Anschließend begeisterten die knapp 40 Sängerinnen und Sänger mit einem abwechslungsreichen, knapp 90-minütigen Programm in der altehrwürdigen Kirche - sowohl a cappella als auch in Begleitung von Markus Götze am Klavier ...´, schreibt BZ-Reporter Stefan Huhndorf. Tatsächlich konnten sich die Besucher auf ein überwiegend klassisches Programm mit Weihnachtsliedern wie ´Advent ist ein Leuchten´, ´Hört der Engel helle Lieder´, ´Süßer die Glocken nie klingen´ oder ´O Little Town of Bethlehem´ freuen. Viele Zuhörer nahmen auch die Einladung des Chorleiters an, begleitet von dessen Orgelspiel und gemeinsam mit dem Chor die Stücke ´Macht hoch die Tür´ und ´Tochter Zion´ zu singen.

Erstaunlich war die große Begeisterung des Publikums für die in einem Weihnachtskonzert nicht gerade typischen Stücke gegen Ende des Adventskonzertes. Für ´Listen to the story of Babylon´ und ´Virgin Mary had a Baby Boy´, beide eher dem Gospel-Genre zuzuordnen, gab es frenetischen Applaus. In ihren Abschiedsworten wies Jasmin Schmidt als Vereinsvorsitzende noch auf viele Events hin, die die Schwarzenbeker anlässlich des Vereinsjubiläums im kommenden Jahr erwarteten. Danach zogen die Sängerinnen und Sänger mit dem traditionellen ´Alta Trinita Beata´ und zufrieden mit dem guten Gelingen aus der Kirche aus. Viele von ihnen ließen den gelungen Konzertabend beim gemütlichen Beisammensein in Schröders Hotel ausklingen.

Das Konzertprogramm steht hier zum Download bereit.

Adventskonzert 2017

Plakat Adventskonzert 2017
Design: Sahra Klar, Ratzeburg

Auftritt anlässlich der DRK-Adventsfeier in Elmenhorst

Wie bereits in früheren Jahren folgte die Schwarzenbeker Liedertafel einer Einladung des DRK-Ortsverbands Elmenhorst, um die in der dortigen Mehrzweckhalle stattfindende Adventsfeier zu begleiten. Mit etwa 25 Aktiven war die Besetzung etwas geringer als beim Adventskonzert, insbesondere für die Berufstätigen war es schwierig bis unmöglich, an einem Wochentag bereits um 16 Uhr zum Einsingen zu erscheinen. Die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores, die den Termin wahrnehmen konnten, waren genauso gespannt auf das Programm wie die Gäste, denn Chorleiter Markus Götze wollte zunächst das Adventskonzert in Schwarzenbek abwarten, um Liedauswahl und -reihenfolge festzulegen. Und da beide Termine ohne zwischenzeitlichen Probenabend aufeinander folgten, wurde das Programm kurzerhand während des Einsingens in Elmenhorst zusammengestellt.

In Reih und Glied zog der Chor mit dem ´Alta Trinita Beata´ auf den Lippen in die weihnachtlich dekorierte Halle ein, um das Minikonzert dann mit dem Stück ´Guten Abend, schön Abend´ zu eröffnen. Im weiteren Verlauf moderierte Chorleiter Markus Götze Stücke wie ´O Bethlehem du kleine Stadt´, ´Advent ist ein Leuchten´ oder die deutsche Fassung von ´White Christmas´ an. Bemerkenswerten Applaus gab es für den schmissigen Gospel-Song ´Virgin Mary had a Baby Boy´. In seinen Schlussworten nach dem etwa 30-minütigen Auftritt betonte Markus Götze, dass der Chor sehr gerne in den Nachbarort Schwarzenbeks käme und wünschte allen Anwesenden noch eine schöne und besinnliche Adventszeit. Herr Rath bedankte sich als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins für den Auftritt mit netten Worten und viel Humor beim Chorleiter, um dann der Vorsitzenden der Liedertafel den Blumenstrauß zu übergeben.

Begleitung der Trauerfeier für Gerda Scheunemann

Am 07.12. begleitete der Gemischte Chor der Schwarzenbeker Liedertafel die Trauerfeier für Gerda Scheunemann in der Auferstehungskirche auf dem Neuen Friedhof. Gerda Scheunemann, Ehefrau unseres Ehrenvorsitzenden Lothar, verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren. Sie war selbst viele Jahre als begeisterte Sängerin im Gemischten Chor der Liedertafel aktiv und hat auch nach 40 Jahren Mitgliedschaft noch gemeinsam mit ihrem Ehemann als passives Mitglied an vielen Veranstaltungen und am Vereinsleben teilgenommen. Wir werden sie in guter Erinnerung behalten.

Weihnachtsfeier der Liedertafel

Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier konnten Jasmin Schmidt, Vorsitzende der Liedertafel, und Marion Tomalla, Vorsitzende des Festausschusses, 47 Personen begrüßen. Neben vielen aktiven Sängerinnen und Sängern fanden auch einige der fördernden Mitglieder den Weg in die Veranda von Schröder´s Hotel. Dort hatte Hotelier Hans Schröder, selbst förderndes Mitglied der Liedertafel, nicht nur den Christbaum geschmückt, sondern auch ein reichhaltiges Buffet mit Fingerfood, Antipasti, Fisch, Hauptgerichten, Käseplatte und mehreren Süßspeisen vorbereitet. Zur Begrüßung der Gäste kredenzte er zudem vor Eröffnung des Buffets einen leckeren Aperitif.

Aus den ´Angeboten´ engagierterer Chormitglieder konnte Marion Tomalla ein buntes Rahmenprogramm zusammenstellen. So sangen Angelika Behle und ´ihr´ Minichor nochmals die Hymne auf den Chorleiter, die sie nach der Melodie von ´Für Frauen ist das kein Problem´ bereits für das Chorwochenende in Bäk textete. Die Einsätze der Background-Sänger waren nicht gerade perfekt, aber genau das machte diesen Auftritt wohl so liebenswert. Edith Ekruth glänzte wieder mit dem Rezitieren von Weihnachtsgeschichten der komischen Art. Besonders die Story, in der es schließlich zur Kollision vom Santa mit dem Manta kommt, wird wohl vielen im Gedächtnis bleiben. Schließlich präsentierte Bianka Kahrau im Duett mit Afra Bisom und am Klavier begleitet von Markus Götze, einige weniger bekannte Weihnachtslieder aus dem angelsächsischen Sprachraum.

Der Gesang darf auf einer Chorfeier natürlich auch nicht zu kurz kommen. So stimmte Markus Götze noch einige einstimmige Stücke aus dem Weihnachtsliederheft zum Mitsingen für Jedermann sowie schmissige Chorsätze aus dem letzten Konzert an. Nicht nur diese wurden begeistert angenommen, sondern auch die von der Vorsitzenden aus Notenpapier gebastelte Tischdekoration. Fazit: Dieses war eine gelungene, kurzweilige Weihnachtsfeier, bei der aber auch genügend Zeit für persönliche Gespräche blieb.

Christvesper mit Pastor Schöer

Traditionell begleitet der Gemischte Chor der Schwarzenbeker Liedertafel die Christvesper am Nachmittag des 24. Dezember, die in diesem Jahr von Pastor Schoer geleitet wurde. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte er in diesem Jahr die Kurzgeschichte ´Das Paket des lieben Gottes´ von Berthold Brecht. Gemeinsam mit Kantor Markus Götze hatte Pastor Schoer auch dem Gesang wieder einen breiten Raum eingeräumt. So hatte die Gemeinde in der bis auf den letzten Platz besetzen St.Franziskus-Kirche bei den Stücken ´Herbei, o ihr Gläubigen´, ´Es ist ein Ros entsprungen´, ´Kommet, ihr Hirten´, ´Ich steh an deiner Krippen hier´, ´Stille Nacht´ sowie ´O du fröhliche´ Gelegenheit, sich beim gemeinsamen Singen auf das Fest einzustimmen. Darüber hinaus trug der Gemischte Chor der Schwarzenbeker Liedertafel mit vier weiteren Stücken zum weihnachtlichen Programm bei. So wurde bereits direkt nach dem Verstummen der Glocken und des Orgelvorspiels das Stück ´Hört der Engel helle Lieder´ gesungen. Im weiteren Verlauf folgten unter der Leitung von Markus Götze die Stücke ´O Bethlehem, du kleine Stadt´ und ´Frohlocket und singet´. Nach dem Dank an die Liedertafel in den Schlussworten von Pastor Schoer applaudierten die Christvesper-Besucher kräftig. Viele von ihnen blieben nach dem offiziellen Ende der Christvesper noch in der Kirche stehen, um dem gospelartigen ´Virgin Mary had a Baby Boy´ zu lauschen, das der Gemischte Chor von der Empore aus zum Besten gab.

St.Franziskuskirche mit Weihnachtsbaum


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